Es kam, aber anders als ich es mir wünschte…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 14. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg

Letzte Woche war ein Teil der Zeit besetzt für ein paar Treffen mit ehemaligen Sklaven aus meiner aktiven Zeit. Seit ich meine Residenz vor vier Jahren geschlossen habe, treffe ich mich noch immer regelmässig mit einem Teil meiner langjährigsten Sklaven zum Lunch oder zum Kaffee. Einerseits um so in lockerem Kontakt zu bleiben und um Neuigkeiten oder Befindlichkeiten auszutauschen. Natürlich wird dabei auch über BDSM gesprochen, aber auch allerlei andere Themen wie Reisen oder neue Projekte sind Bestandteil unserer Gespräche. Es sind immer wieder schöne Zusammenkünfte, die auch zeigen wie besonders das Verhältnis mit einigen meiner “Kunden” war und wie sehr sie meine Fähigkeiten sowie das Ambiente meiner Residenz schätzten und auch vermissen.

Wie ja einige wissen, war am Wochenende die Boundcon in München mit der SubRosaDictum-Party am Abend. Auch wenn ich schon früh einen Besuch aus diversen Gründen eher ausgeschlossen hatte, so dachte ich insgeheim eine spontane Anreise könnte vielleicht doch drin liegen. Den meinen etwas ausgetrockneten kinky Gefühlen hätte es mit Sicherheit gut getan und ein Wiedersehen mit ein paar bizarren Freunden ist ja auch immer eine schöne Sache.

Doch schon am Donnerstag zeigten sich bei mir erste Grippe-Symptome und diese konnten auch mit diversen Mittelchen nicht wieder eingedämmt werden. So war dann an eine Fahrt nach München nicht mal zu denken. Aber auch Aktivitäten in unserem Dungeon waren durch den fiebrigen Zustand, das ständige Niesen und Nase putzen auch nicht gerade das was man sich unter einer erotischen Stimmung so vorstellt.

Tempo-Taschentücher gehören nun mal nicht zu meinem Fetisch und wer jetzt glaubt dies gäbe es auch nicht, dem kann ich das Gegenteil versichern. Den ich habe jemanden persönlich gekannt, der genau diesen Fetisch sein Eigen nannte und wirklich nur Tempo. Ein Tempo-Tatoo auf seinem Allerwertesten hat diesen Fetisch auch durchaus glaubhaft untermauert.

Heute Morgen, nach einer gut durchschlafenen Nacht, hat sich nun mein Gesundheitszustand langsam wieder gebessert und bis zum nächsten Wochenende bin ich dann sicher wieder fit für meine heissen Klamotten und die Peitsche. Hoffentlich!

Grüsse
Domenique

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BDSM-Eisenmöbel aus Berlin

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Neue Toys, Shops, Video/Movies am 7. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg

Vor ein paar Tagen ist mir ein Video mit einem ganz besonderen BDSM-Käfig aufgefallen. Nach den ersten Recherchen im Web blieben allerdings noch viele Fragen unbeantwortet. Erst eine Kontaktaufnahme brachte mich weiter und auch genügend Infos für einen Beitrag hier in meinem Blog.


(Video by CERUSmedia)

Da ich selbst sechs Käfige besitze, ist dieses aussergewöhnliche Teil natürlich meinem Kennerblick gleich aufgefallen. Denn es lässt sich über des Drehkreuz ganz aufklappen und so stehen viel mehr Spielmöglichkeiten zur Verfügung als bei einem normalen Käfig. Aber auch die gut durchdachte Mechanik und schöne Verarbeitung beeindruckt. Alles in Allem ein ausgefallenes BDSM-Eisenmöbel für Leute mit genügend Spielraum.

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Gimpressionismus by Chris Elzinga

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Kunst am 5. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg


Der Frühling ist da und somit auch wieder vermehrt die Jahreszeit in der die Herrinnen mit ihren “Gimps” ins Grüne gehen. Aber es sollen ja auch immer mal wieder herrinnenlose Exemplare in den Wäldern den leinenlosen Auslauf geniessen.

Der Künstler Chris Elzinga aus San Francisco hat da schon mal ein paar (Gi-)Impressionen gemalt und damit gleich eine neue Kunstrichtung geschaffen, den Gimpressionismus. Dabei habe ich auch gelernt was ein Gimp ist. Im englischen Sprachraum und BDSM-Kontext ist das die Bezeichnung für eine, meist männliche, submissive Person die einen Ganzkörperanzug aus Leder, Latex oder Lycra trägt, oft auch mit einer Vollmaske mit verschliessbaren Augen-und Mundpartien.
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Hurt me, I’m yours by Spooncurve

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Musik, Video/Movies am 4. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg

Titel: Hurt me, I’m yours (2005)
Album: Are Friends Symmetric (2005)
Band: Spooncurve
Label: D.O.R.

Die Filmausschnitte im Musikvideo stammen aus dem BDSM-Film “Olga’s girls” von Joseph P. Mawara aus dem Jahre 1964. Der Regisseur J.P. Mawara hat in den 60er Jahren einige solche Filme gedreht. Wer es interessiert, kann ja selbst mal im Web danach suchen. Auf  DVD sind die Filme mittlerweile erhältlich. Ich möchte nur etwas warnen bei der Einfuhr in die Schweiz, es könnten eventuell Probleme mit dem Gesetzgeber entstehen.
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Vakuumpumpen für die Nippel

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Neue Toys, Shops am 3. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg

Wieder einmal möchte ich ein BDSM-Tool vorstellen das ich selbst mit meinem Sklaven getestet habe. Die “Nippel Sucker” waren vergangenen Dezember Teil des grossen Adventskalenders, den mein Sklave von mir geschenkt bekommen hatte. Mittlerweile habe ich die grossen Brustwarzensauger ausgiebig an ihm getestet.

Die beiden Sauger sind wirklich so stark wie sie aussehen. Was sie jedoch beim Einsatz nicht mögen ist behaarte Haut. Ansonsten sind sie ziemlich gefahrlos einzusetzen und das Gefühl das sie verursachen geht von noch angenehmem Saugzug bis hin zu recht heftigen Schmerzen. Das Kribbeln hält, wie bei allen Saug- und Klemmtools, nach der Abnahme noch einige Zeit an, was eine Session auf “spannende” Weise verlängert.
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Fetisch/BDSM-Party mit grossem Fressbuffet

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 2. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg

Am Montagabend war ich seit langer Zeit wieder einmal an einem Treffen der Fetisch-Fotogruppe bei der ich mehr schlecht als recht dabei bin. Wäre nun natürlich die ideale Gelegenheit hier auch ein paar Fotos des Abends zu präsentieren. Doch leider kämpfte ich bei dem schwierigen Thema “Lichtmalen” mit Langzeitbelichtung mit meiner Kamera und deren Technik, so dass ich nach dreissig Minuten aufgab und lieber als Beleuchterin und Ideengeberin den anderen Fotolichtkünstlern assistierte. Vielleicht kriege ich als kleine Belohnung von den Foto-Mastern ja noch ein schöne Bild, um es hier einzusetzen. Die Ausbeute der dreistündigen Fotosession war recht beeindruckend und das Teamwork hat echt viel Spass gemacht.

Daneben wurde natürlich noch über allerlei Sachen diskutiert und Erlebnisse ausgetauscht. So auch über die Party “2.Bondage-Night im Traumwerk” in Karlsruhe vom vergangenen Samstag. Eigentlich wollte ich ja an diesem Event teilnehmen. Na ja, wie es so ist, hat dann doch nicht geklappt. Weil die Tickets schon ziemlich schnell ausverkauft war und ich zu lange gezögert hatte. Aber die Veranstaltung in einem alten Schlachthof soll ein richtiger Erfolg gewesen sein. Coole Location, stimmige Ambient-Music und angenehme Gäste mit dem Ziel die Seile ausgiebig zu nutzen. Besonders erwähnenswert war für die Schweizer einmal mehr das reichhaltige Buffet, Begrüssungssekt und einem Cocktail und das alles für den Preis von 28€/33.50CHF.

Nun, klar Lohn-und Mietkosten sowie Getränke-und Lebensmitteleinkauf sind in der EU um ein vielfaches günstiger. Aber für uns kinky Schweizer/innen ist es immer wieder erstaunlich was auf der anderen Seite der Grenze so alles geboten wird fürs Geld.

Die Frage für mich dabei ist: Braucht es eigentlich meterlange, herzhafte Buffets und reichhaltige Mitternachts-Dessertsplatten an Fetisch-und BDSM-Playparties?

Ich zum Beispiel, habe bei eng geschnürter Taille meist wenig Hunger. Was meiner Figur dann durchaus gut bekommt und ich meine damit nicht nur die Korsage. Die wird bei diesen überladenen Buffets und sinkender Zurückhaltung höchstens nur noch enger und unbequemer. Hinzu kommt, dass wenn man solche doch meist eher fettigen Speisen zu sich nimmt, träge wird und dann irgendwo in einem bequemen Lounge-Sofa hängt und vor sich hin chillt. Was ja für den einen durchaus passend und angenehm sein kann, entspricht aber nicht meiner persönlichen Vorstellung von erotisch-knisternder Fetisch- oder BDSM-Party mit bizarren Aktivitäten.

Es ist wie es immer ist: Es jedem recht zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ob jetzt mit kleinen, delikaten Leckereien oder grossem (Fr-)essgelage, so ist es schlussendlich wohl einfach die Abwechslung die eine erhöhte Lebensqualität aus.

Grüsse
Domenique

 

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Hochzeitsmonat Mai

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events am 1. Mai 2012 von Domenique von Sternenberg


Der Mai ist der beliebteste Monat bei den Heiratswilligen. Das gilt wohl auch für Paare aus der BDSM- und Fetischszene. Den interessanterweise fanden die kinky SM-Hochzeitsfeste die ich mit BDSM-Freunden erleben durfte beinahe alle in dieser Jahreszeit statt.
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Kinky Montagsspass mit “Porn Tech Support”

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Humor, Video/Movies am 16. April 2012 von Domenique von Sternenberg


Weil es nach dem durchgehend verregneten Wochenende nicht wirklich etwas erwähnenswertes aus meinem Umfeld zu berichten gibt, bin ich auf die Idee einer neuen Rubrik gekommen, ich nenne es mal etwas plump den Montags-Scherz. Denn bei diesem ausgeprägt fiesen Aprilwetter braucht es doch gerade für den “Bloody Monday” etwas für die Lachmuskeln. Vielleicht wird daraus ja etwas regelmässiges in meinem Blog, mal schauen.

Viel Spass
Domenique

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Erotische Erzählung von Laura Lay

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 6. April 2012 von Domenique von Sternenberg

Vor ein paar Tagen wurde mir die erotische Kurzgeschichte “Das Geheimnis der Flamingofrau” von Laura Lay als eBook zugesandt.

Dabei handelt es sich um ein literarisches Vexierbild mit mehreren Ebenen. Detailreich und sensibel umschreibt die Autorin die Personen und zieht einem in eine soghafte Geschichte über eine dominante und reiche Grossstädterin, einem einfachen Dorflehrer, einer hübschen Zofe und einen mässig erfolgreichen Schriftsteller. Fein nuanciert steigern sich dabei die erotischen Momente in dem Handlungsablauf, um dann in einem sanft, knisternden Spiel der Dominanz und Hingabe zu enden.

Die Kurzgeschichte von Laura Lay lässt bei mir den Vergleich mit einer delikaten Praline aufkommen. Man lässt es köstlich auf der Zunge zergehen, geniesst die verschiedenen Geschmacksnuancen und vergisst dabei ein wenig den Alltag und taucht ein in eine sinnliche Welt. Doch die Praline ist klein und zu schnell verblasst der feine Genuss wieder. Man wünscht sich schnell noch eine zweite Köstlichkeit.

In “Das Geheimnis der Flamingofrau” wird auf knapp fünfzig Seiten anschaulich eine Geschichte aufgebaut, um dann gegen den Schluss sehr schnell auf den erotischen Punkt zu kommen. Als Leserin sass ich dann etwas verloren da, birgt die Handlung doch viel Potenzial für einen längeren, erotischen Roman. Denn diverse Fragen sind entstanden und warteten auf Beantwortung. Wie geht es weiter mit dem jungen Autor und der Flamingofrau? Oder der dominanten Lady im Gutshaus mit ihrer Zofe und dem braven Lehrer?

Ich denke es wäre schöne wenn aus dieser erotischen Kurzgeschichte von Laura Lay eine ganze, erotische “Pralinen”-Schachtel im eBook-Format würde.

Grüsse mit Schokohase
Domenique

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Frohe Ostern und lustiges Eiertütschen

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Video/Movies am 5. April 2012 von Domenique von Sternenberg

Die Party am vergangenen Wochenende war ein geselliges Zusammentreffen unterschiedlichster Freunde und Bekannte und weil auf der Einladung stand, jeder soll was mitbringen zur kulinarischen Verköstigung, gab es Leckereien von herzhaft bis süss ohne Ende. Ich habe dann zu guter Letzt meine leckeren Flammkuchen wieder mitgenommen. Denn der Tisch ist unter den vielen Speisen beinahe zusammengebrochen und alle wurden gegen Ende der Party mit den vielen übrig gebliebenen Köstlichkeiten auf den Heimweg geschickt.

Es war ein schöner Abend, auch wenn sich die Runde relativ früh verdünnte und einige schon zeitig aufbrachen. Spielereien in Sachen BDSM gab es nicht wirklich, was aber wohl von der Gastgeberin auch nicht wirklich geplant war, zu unterschiedlich war die Gästekonstellation in ihren Leidenschaften.

Nun geht es ins lange Oster-Weekend und auf den Start heute Abend freue ich mich ganz besonders. Ich bin eingeladen zur Schweizer Premiere des Films “Iron Sky“.


Ich steh voll auf Science-Fiction, den Udo Kier find ich einfach Klasse er war immer schon einer meiner Lieblingsschauspieler aus Deutschland, Uniformen sind ohnehin voll heiss, alles gemixt mit viel Parodie passt auch und zu guter Letzt die ganz unkonventionelle Produktionsgeschichte des Films aus Finnland.

Was den Rest des Wochenendes anbelangt, so bin ich erst mal froh nicht, wie im vergangenen Jahr, durch halb Europa fahren zu müssen bei dem sch… Wetter und dann Stunden in den Staus zu stehen. Auch wenn es dann vor Ort jeweils, zusammen mit unseren SM-Freunden, immer sehr unterhaltsam und ausgesprochen kinky war.

Für dieses Jahr ist unser Dungeon gut temperiert, im Kamin liegt schon Holz bereit, genug Leckereien und Champagner hat es im Kühlschrank und ein paar Alternativen für kleinere, kulturelle Ausflüge in der Region sind auch zusammengestellt.

Ich wünsch Dir neben den familiären Oster-Verpflichtungen auch ein wenig sexy-kinky Ostern, eventuell zusammen mit einem sexy SM-Bunny ob männlich oder weiblich, Hauptsache viel Spass!

Grüsse aus dem Blog-Office
Domenique

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“Friday I’m In Love” by The Cure

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Musik, Video/Movies am 30. März 2012 von Domenique von Sternenberg


Endlich Freitag und am Abend geht’s ab zu einer ausgelassenen Party in Fribourg. Dazu passt ein herrlicher Song aus vergangenen Tagen, den ich heute Morgen (thanks to TA) zufällig wiederentdeckt habe. Einer meiner alten Lieblingsbands aus England, The Cure mit Robert Smith.

Passt im mehrfachen Sinn, denn in letzter Zeit werde ich vermehrt mit dem Thema Vergänglichkeit konfrontiert. So zum Beispiel, Freunde die im Spital sind und neue Ersatzteile bekommen oder sonst wie ihren abgenutzten Körper behandeln lassen müssen. Andere die dabei sind den “Löffel abzugeben”, das aber gar nicht so einfach geht.

Zu guter Letzt die eigene Vergänglichkeit, die im Sommer mit einem runden Geburtstag eine weitere Runde meiner irdischen Präsenz einläutet. Also mach ich’s mal wieder wie The Cure in “Friday I’m In Love”, schmink mir die Lippen Blutrot, hol mir den Mond für einen wilden Ritt vom Himmel und las die Korken knallen.

Titel: Friday I’m In Love (1992)
Album: Wish (1992)
Band: The Cure
Regie: Tim Pope
Label: Fiction Records Ltd.

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Frühlingsgefühle ohne Femdom und Bloggen

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 27. März 2012 von Domenique von Sternenberg

Lang ist’s her, dass ich hier einen Beitrag geschrieben habe. Der Gründe oder gar Ausreden für die Stille gibt es viele. Wohl am ehesten trifft mein wachsendes Desinteresse an meinem Blog den Punkt. Es fällt mir sehr schwer geeignete Themen, Tipps oder Fundstücke für den Blog als interessant genug für einen Artikel auszuwählen. Aber auch meine täglichen Beschäftigungen gehen vermehrt in andere Richtungen als BDSM, Femdom, Fetisch und kinky Leidenschaften.

Im Herbst würde mein Blog “Domenique von Sternenberg” fünf Jahre alt werden. Damals im Jahre 2007 habe ich begonnen erste, etwas holprige Beiträge zu veröffentlichen. Fotos habe ich damals noch wenige beigefügt und Videos konnte man nur sehr kompliziert einsetzen oder gar nur verlinken.

Heute haben sich meine Kenntnisse in Sachen Bloggen um einiges erweitert. Aber auch das Schreiben, die Einbindung von Bildmaterial, Videos und Musik in Weblogs hat sich in dieser Zeit sehr vereinfacht. Bloggen ist zu einer von vielen, normalen Kommunikationsmöglichkeiten im Web geworden.

Aber man spürt, so auch in der BDSM-und Fetischszene, dass viele der Blogs die mit viel Begeisterung und Leidenschaft starteten so langsam wieder aus dem Web verschwinden oder nur noch als alte Webleichen triste Präsenz zeigen. Einen attraktiven Blog zu führen, heisst halt auch viel Arbeit. Die ja meist nebenbei in der Freizeit stattfindet.

Auf der Gegenseite ist es aber auch so, dass sich in Sachen BDSM-Neuerscheinungen, neue SM-Tools, Femdom und besondere kinky Events, zumindest nach meiner persönlichen Meinung, nicht mehr viel Neues zu finden gibt. Klar die grossen Events, FetishEvolution, BoundCon, German Fetish Ball die jetzt dann bald alle wieder stattfinden, sind sicher immer noch und wieder spannend. Aber immer über dasselbe zu schreiben, ist für mich persönlich doch eher etwas langweilig.

Auch bei den Femdom-und BDSM-Ratgebern gibt es mittlerweile viele gute Möglichkeiten sich schlau zu machen. Das SMler nach dem Codex Safe, Sane & Consensual handeln und unter ihnen nicht mehr Vergewaltiger, Kinderschänder oder Perverse (im echt krankhaften Sinne) zu finden sind als in jeder anderen Gesellschaftsgruppe das haben, RTL, Pro7, Vox und wie alle die  TV-Sender heissen, mittlerweile ausreichend verbreitet. Also Aufklärung kann es für mich auch nicht mehr wirklich sein.

Ich weiss noch nicht wie es mit meinem Blog weiter geht. Ob es nur bei ein paar Päuschen bleibt oder ob ich das Projekt “Domenique’s Blog” demnächst beenden werde.

Einen kleinen, motivierenden Input habe ich allerdings Gestern via E-Mail erhalten. Ein Autorin hat mich auf äusserst nette Art und Weise angefragt, ob ich ihr neues, erotisches eBook lesen möchte und darüber einen Beitrag schreiben würde. Und so braucht es manchmal gar nicht sehr viel und das Interesse einer Bloggerin ist wieder geweckt, zumindest für die nächsten Beiträge.

In diesem Sinne, lass Dich vom wundervollen Frühling für Deine erotische Leidenschaft inspirieren. Mach etwas gewagtes, verruchtes, sinnliches und geniesse ganz einfach die unzähligen Varianten der Lust. Ich werde mir auf jeden Fall auch etwas einfallen lassen. Ob es dann hier zu einem kleinen Bericht kommt sei dahin gestellt.

Grüsse, mit lusterfülltem Blick in den blühenden Park
Domenique

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