1.Tag im Sommercamp 2010

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events am 24. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg

Eine schlaflose Nacht für die meisten im Camp. Noch muss der richtige Umgang mit dem frühmorgendlichen Verschliessen der Fensterläden und dem abendlichen Durchlüften der Räumlichkeiten für kühlere Temperaturen in den Schlafgemächern gelernt werden.

Es ist einfach wundervoll in den sanften Hügeln der Toskana, azurblauer Himmel, am Horizont die berühmten Zypressen und historische terakotta-farbene Städtchen. Aber es ist heiss, so was von heiss tagsüber, dass jede körperliche Betätigung zur schweisstreibenden Anstrengung ausartet.

Wie mir schien, sind die Sklaven mental schneller angekommen und verrichten ihre Dienste so perfekt, als würden sie in ihrem Leben nichts anderes kennen. Die Ladies brauchten noch etwas mehr Zeit, um das Territorium in Besitz zu nehmen und sich auf die Gruppe, oder vielleicht auch nur auf die anderen Ladies einzulassen.

Der erste Tag begann still und geruhsam, jede Lady hat ihre besonderen Vorlieben für die Einnahme des Frühstücks. Die Sklaven durch die Vorfreude besonderes beflissen, versuchten diesen möglichst umfassend gerecht zu werden. Da wir einiges an Nahrungsmitteln schon bei der Ankunft im Dorf eingekauft hatten, fehlte es an fast nichts. So langsam kam die Femdom-Stimmung auf, auch wenn noch etwas Unsicherheit über den Umgang mit den Visiten des Hausbesitzers vorherrschte. Wie schon vergangenes Jahr, ist dies immer ein zu Beginn etwas heiler Punkt. Soll man gleich Fahne zeigen und klarlegen, wieso wir extra ein solch abgelegenes Haus gemietet haben. Oder noch etwas zu warten mit dem Aufstellen des zahlreichen SM-Equipments.

Nun, wir haben uns für den “heiligen” Sonntag zu etwas Zurückhaltung entschieden und abgesprochen am Abend im Dorf essen zu gehen. So kam man sich etwas näher und konnte sich für die kommenden Tage weiter akklimatisieren. Und um nicht gleich zum bizarren Dorfklatsch zu avancieren, war normales Touri.-Outfit angesagt. Wir wollten ja nicht, dass die Einheimischen gleich zu Beginn schon wussten, dass die Perversen im Lande sind. Zwei Sklaven haben die Regel des Halsbands allerdings schon so verinnerlicht, das sie ihres gar nicht mehr ablegen konnten.

Wieder zurück auf dem wundervollen, toskanischen Anwesen, wohl genährt und ganz leicht beschwipst, gab es von den Ladies eine Willkommens-Aufmerksamkeit für die Sklaven. Jeder bekam von jeder Herrin zehn Schläge auf den Po und durfte jede Lady nochmals mit Fusskuss, persönlich im Femdom-Sommercamp 2010 willkommen heissen.

Ciao
Domenique

Kommentar eingeben »

Ähnliche Artikel

Femdom Sommercamp – Anreise

Veröffentlicht unter Uncategorized am 23. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg

Mein Sklaventransporter war bis unters Dach mit SM-Equipment und Fetisch-Klamotten gefühlt und so bin ich dann mit meinem Sklaven in Richtung Süden, nach Italien gefahren, wie so viele andere Ferienhungrige. Und damit waren, bis hin zu unserem Übernachtungshalt in Mailand, natürlich auch unzählige Staus vorprogrammiert. Runde zwei Stunden gingen mit Schritttempo und unter glühend-heissen Temperaturen auf den Asphaltstrassen drauf.

Das kleine und wunderhübsche, vietnamesische Bed & Breakfest, das ich für den Zwischenhalt in Mailand aufgestöbert hatte, liess aber schnell den ganzen Reisestress vergessen. Das Vietnamonamour mit gleichnamigem Restaurant kann ich jedenfalls guten Herzens empfehlen. Im Restaurant haben wir uns von der sehr freundlichen Kellnerin ein delikates, vietnamesisches Überraschungs-Dinner zusammenstellen lassen. Es war der letzte Abend, an dem mein Subbie noch am Tisch und mit Besteck, in diesem Fall mit Stäbchen, von Tellern essen durfte. Ab dem nächsten Abend gab es dann Getränke und Esswaren nur noch aus dem Napf und am Boden sitzend.
Am nächsten Tag fuhren wir noch in der Kühle des Morgens weiter in Richtung Bologna und noch ein ganzes Stück weiter in den Süden. Der Sklavenkäfig, ganzen Hinten im Wagen, war leider so voll gestopft mit Gepäck, das mein Sklave, nicht gerade artgerecht, auf dem klimatisierten Beifahrersitz mitreisen durfte.

Am Abend kamen wir als erste im Camp an, doch schon bald tauchten aus allen Richtungen die anderen Ladies in vollgeladenen Autos und ihrem männlichen Sklaveneigentum auf. Nach kurzer Einweisung des Hausbesitzers über die Nutzung des Anwesens, verlosten wir die Zimmer an die Ladies und das wundervolle, völlig abgelegen liegende Haus wurde von uns in Beschlag genommen.

Der erste Abend verlief noch etwas verhalten, da alle Teilnehmerinnen und Sklaven durch die Anreise und die hohen Temperaturen von bis zu 40 Grad etwas erschöpft waren.

Es wurde locker unter den Ladies geplaudert, die Sklaven trugen ihr Halsband und sassen den ersten Abend des vierzehntägigen Sommercamps auf ihren Deckchen vor den mit Rotwein gefülltem Fressnäpfen, zu Füssen ihrer Herrinnen.

Ciao
Domenique

PS: Es war wieder einmal äusserst kompliziert einen halbwegs bezahlbaren und funktionierenden Zugang ins Web aufzubauen. Die Provider in der Schweiz und in Europa kassieren beim mobile Datenaustausch nach wie vor Unsummen und verkomplizieren den Zugang auch unnötiger Weise. Denn technisch wäre es mittlerweile einfach den Kunden eine preislich tragbare und unkomplizierte Lösung  anzubieten. Doch die Marketingleute mit ihren unmöglichen Preisplänen blockieren die mobile Nutzung des WorldWide Web auf eigennützige Weise. Deshalb dauerte es leider etwas mit dem ersten Bericht und auch Fotos und ausführliche Recherchen werden vorerst noch sehr begrenzt in meine Artikel einfliessen können.

1 Kommentar »

» Überblick im Blog-Lager

Femdom-Sommercamp 2010

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events, Locations am 15. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg

In solchen Momenten wie jetzt sehne ich mich sehr zurück in vergangene Zeiten, als es noch genügte eine Reisetasche mit dem Allerwichtigsten hinten ins Cabrio zu werfen. Sowie Pass, etwas Fremdwährung und eine Strassenkarte einzupacken und ab ging es in Richtung Süden.

In wenigen Tagen geht es los ins diesjährige Femdom-Sommercamp 2010, diesmal nach Italien und wie letztes Jahr beginnt schon Tage davor ein Abwägen was jetzt mit kommt oder doch zu Hause bleiben muss. Auch wenn mein Sklaventransporter nicht gerade klein ist, so ist die Ladekapazität dann halt doch beschränkt.

Die ersten Abklärungen fanden schon vor zwei Wochen unter den Ladies statt. Wer nimmt was an BDSM-Gerätschaften mit. Denn es wird sogar zerlegbares SM-Mobiliar ins Camp transportiert. Da ist ein Andreaskreuz, mehrere Käfige, Flaschenzüge und Bondagehängesack, Spreizstangen, Hängefesseln, aber auch Strafbock und Latexvakuumsack sind dabei. Von den erotischen Kleinartikeln und den persönlichen SM-Gerätschaften ganz zu Schweigen. Schliesslich soll ja nicht fehlendes Equipment die Fantasie und Spielfreude einschränken.

Bei mir kommt zusätzlich noch die Kategorie elektronisches Equipment dazu, sprich mobiler Internetzugang (Blog schreiben vor Ort), Fotoausrüstung, Material für unser kinky Kino am Pool, Auswahl an “perversen” BDSM-Filmen, Musikversorgung und all die diversen Zubehörteile um dies alles, gegebenenfalls an allen Ecken unseres gemieteten Anwesens, zum Laufen zu bringen.

Die Menge an Fetisch-Kleidern habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Auch da gibt es mindestens zwei grosse Extrakoffer. Einen für Kleider und einen für die Stiefel und Highheels. Aber auch leichte “Zivil”-Kleidung muss mit, denn ein paar Ausflüge in die “Normalo”-Welt wird es sicher auch geben. Dies wird dann allerdings wohl der kleinste Koffer sein oder gar die am Anfang erwähnte, geliebte Reisetasche von Früher. Man will ja auch noch etwas Kultur und Landschaft erkunden ohne gleich die Eingeborenen zu erschrecken.

Mir wird nur schon schwindlig beim Schreiben, denn noch ist gar nichts nur annähernd in den vielen Koffern verstaut. Darum ist jetzt für’s Erste mal Schluss hier und ich muss dringend los für letzte Besorgungen.

Kleine Quizfrage: Wer weiss was ein Anlegepflock ist. Hab gerade fünf Stück davon besorgt ;-) .

Grüsse, irgendwie etwas gestresst
Domenique

3 Kommentare »

Ähnliche Artikel

La Petite Leçon

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Neue Toys am 12. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg

Schon im vergangenen Jahr kam bei mir kurz vor dem Sommercamp das Thema Schulerziehung auf. Damals aus gutem Grunde, weil ich für die Etappenpause unserer Reise ins Sommercamp 09 in Lyon ein wundervolles kleines Hotel gefunden hatte. Das Collège Hotel ist ein, mit viel Liebe im Stil eines alten Internats eingerichtetes, ehemaliges Collège. Damals diente uns dieses stilechte Ambiente natürlich für eine kleine, morgendliche Schul-Lektion mit Bestrafung vor der grossen, antiken Schreibtafel.

www.fairefroufrou.com

Diese Woche ist mir nun beim Surfen im Internet das hier abgebildete Foto über den Bildschirm geflackert und hat mich an meine vor einem Jahr extra erworbenen, hölzernen Lineale erinnert.

Und da ja in den diversen Foren gerne kritisiert wird, dass SM-Spielsachen immer so teuer sind, möchte ich hier im Blog zusätzlich zu den von mir präsentierten, oft etwas teureren SM-Artikeln hin und wieder auch kostengünstigere Alternativen vorstellen.

Eine kleine erotische Lektion im “Schul”- oder Schlafzimmer, lässt sich mit wenigen und günstigen Accessoires arrangieren. Das Hauptrequisit ist dabei ein hölzernes Lineal aus der Schreibwarenhandlung, das man für weniger als zwei Euro besorgen kann. Dieses Teil ist nicht wirklich schmerzhaft oder gar echt verletzend. Deshalb kann man damit ohne weiteres ans erzieherische Werk gehen. Ist man schon etwas erfahren im Umgang mit Lineal und Subbie, so gibt es auch etwas grössere Holzlineale oder gar jene aus Kunststoff und für die ganz hart gesottenen einen Alu-Lineal so ab 15 Euro. Wobei ich meinen grossen Alu-Lineal dann doch lieber nur für meine grafischen Arbeiten am Schreibtisch verwende. Ab diesem Erziehungs-Level gibt es für mich andere Schlaginstrumente aus dem klassischen SM-Bereich.

Weiterlesen »

Kommentar eingeben »

Ähnliche Artikel

Lights by Interpol

Veröffentlicht unter Musik, Video/Movies am 5. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg


Ein brandaktuelles und wie ich finde fantastisches Video, produziert von Charlie White für den Song Lights von der New Yorker Post Punk Band Interpol.

Für mich als Latexfetischistin mit Hang zu modern-düsterer Kunst ist es ein fantastischer Reiseführer zu tiefen, ein bisschen melancholisch-sinnlichen Gefühlen. Zusammen mit dem vom Post Punk und New Wave aus den 80er Jahren inspirierten Song, einfach nur schön-düstere Klangkulisse im lusterfüllten Dungeon nach einer Session.

Die Band wurde 1998 in New York von Paul Banks, Daniel Kessler, Greg Drudy und Carlos Dengler gegründet und hat mittlerweile drei Alben veröffentlicht. In den vergangenen Jahren haben Greg und Carlos die Band verlassen und wurden von Brandon Curtis sowie David Pajo ersetzt. Ab September werden sie in Europa auf Tour sein. Sollte ich irgendwie die Möglichkeit haben, so werde ich sicher ein Konzert von Interpol besuchen.

Titel: Lights (2010)
Album: Lights (available September 2010)
Band: Interpol
Regie: Charlie White
Label: Capitol Records

Schwarze Latexgrüsse
Domenique

Kommentar eingeben »

» Überblick im Blog-Lager

Juli S&M-Toy …

Veröffentlicht unter Neue Toys, Shops am 5. Juli 2010 von Domenique von Sternenberg

Mein kürzlich gestartete Umfrage unter meinen Leserinnen und Lesern hat unter anderem ein erhöhtes Interesse für das “Toy des Monats” ergeben. Das Thema werde ich natürlich gerne wieder regelmässig aufnehmen.

So ist gerade aus Berlin ein Päckchen eingetroffen mit feinen Lederkreationen aus dem Hause NONÓN de FLORETTE. Mit dabei eine besondere Reitgerte, das NoNón-Instrument No. 35, genannt “La Badine”.

Die säbelartige Gerte ist aus extrem solidem, Leder (9mm dick, Länge 50cm) gefertigt. In drei verschiedenen Elastizitäts-Versionen und vier unterschiedlichen Farb-Varianten ist dieses “Biest” auf Bestellung erhältlich. Sie ist übrigens nur im Download-Katalog (PDF) auf der Website zu finden.

Auch wenn sich nun meine Warnung, sowie auch der ausdrückliche Hinweis des Herstellers über die Heftigkeit dieser Gerte, wie eine Aufforderung zum Kauf für die ganz mega-coolen Möchtegern-Doms anhört. Und zu denen zählt sich ist ja bekanntermassen keiner! So gehört das Teil definitiv nicht in unerfahrenen Hände und sollte nur von und für ausdrückliche Flagellanten genutzt werden.

Ich selbst habe es für meine schöne Sammlung von Schlagutensilien erworben und nicht unmittelbar um meinen geliebten Sklaven damit zu malträtieren. Da die Flagellation eine der wenigen Leidenschaften ist, die wir nicht im gleichen Masse teilen. Aber ich treffe ja auch immer mal wieder auf  Sklavinnen oder Sklaven aus meinem Freundeskreis die gerne und willig ihren Allerwertesten präsentieren für eine richtig tüchtige Abreibung und beiderseitige Freuden mit der “La Badine”. So wohl auch wieder in unserem demnächst stattfindenden Femdom-Sommercamp in Italien.

Wink mit der Reitgerte
Domenique

Kommentar eingeben »

Ähnliche Artikel

Master X und seine Sklavenschlampe

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 23. Juni 2010 von Domenique von Sternenberg

Das gemeinsame Nachtessen am Abend und der vorgängige Besuch in unserem Dungeon am vergangenen Wochenende war schon länger im Voraus vereinbart. Allerdings nicht mit dem Wissen, dass es so dringend notwendig sei, der Sklavenschlampe von Master X, die mit Freundinnen im Urlaub war, die Emanzipationsflausen auszutreiben. Sie hatte während den Ferien bei ihren Freundinnen ein paar vorlaute Marotten abgeschaut und meinte nun diese auch in Gegenwart ihres Meister beibehalten zu können.

Weiterlesen »

Kommentar eingeben »

» Überblick im Blog-Lager

“Version 1″ by The Mercy Dolls

Veröffentlicht unter Musik, Video/Movies am 22. Juni 2010 von Domenique von Sternenberg

The Mercy Dolls aus Brisbane, Australien ist ein vierköpfige Band mit Dylan 6, John Clancy, Hitchcock Blond und der Sängerin Miss Misery, die im Jahre 2006 gegründet wurde. Sie hatten vor allem bei ihren Liveauftritten immer wieder Schwierigkeiten mit der Zensur. Ihre Bühnenshows, SM-Performances und Texte waren zu makaber, gewalttätig und sexistisch für die Gesetzgebung in Australien. Bisher haben sie nur ein Demo-Tape und mehrer Singles produziert. Das Video ist ein Low-Budget-Produktion. Es wurde auf Super 16 aufgezeichnet und sie haben damit zwei Awards gewonnen.

Titel: Version 1 (2007)
Album: ?
Band: The Mercy Dolls
Regie: Nila Mitchell
Label: suchen noch einen Vertrieb

Grüsse
Domenique

Kommentar eingeben »

» Überblick im Blog-Lager