Archive für Dezember, 2006

Gefahren für die Herrin…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 29. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Wieder Zeit für ein paar Gedanken. Diese Woche war ich einmal mehr den Gefahren meines Standes ausgesetzt. Es wird ja meist nur von der Sicherheit (SafeSaneConsensual) für die Sklaven geschrieben und diskutiert.

Hier ein paar Beispiele wie gefährlich es auch für eine Mistress werden kann. Es geschah diese Woche beim Aufhängen eines Sklaven an den Füssen. Damit es auch sicher für den Sub ist verwende ich dafür unter anderem hochwertige, grosse Karabiner aus dem Segelbedarf. Etwas unbedacht liess ich den kräftigen Schnapper los und dieser zwackte mir ein Stück Haut aus der Spitze des Mittelfingers weg. Dieser hatte wohl ein Äderchen erwischt und so blutete es so stark, dass es einen kleinen Druckverband brauchte. Also ohne grosses Aufsehen dem Sklaven die Augenbinde verpasst und die Wunde versorgt, blutigen Boden aufgewischt und einen kleinen, stillen Schmerztanz vollbracht. The show must go on…..

Ein anderes Beispiel ist der schwindelerregende Trick mit der schweren Aufhängestange. Ich bin im Besitz eines extra massiven Modells.

Also, die Stange blieb unbedachterweise auf Kopfhöhe hängen, so dass bei einer rassigen Drehung auf der Stiefelspitze, Madame mit vollem Schwung gegen dieses eiserne Erziehungshilfsmittel knallte. Nebst Schwarz vor Augen, waren Schwindel und weiche Knie die unmittelbaren Erfahrungen dieser Aktion. Die daraus erwachsene, nette Beule liess sich dann später mit entsprechendem Make-up etwas kaschieren.

Ein nicht zu verachtende Gefahrenquelle sind Vasen mit darin steckenden, unzähligen Gerten, Rohrstöcke und Stecken. Im schummrig, erotischen Licht eines SM-Dungeon kann die Hinwendung zu dieser Vase ins Auge gehen. Wenn die Herrin den schwarzen Kohlefaserstab übersieht und dieser dann ins Auge pickst. Danach war dann ein Besuch beim Herrn Augenarzt unabwendbar. Die schwarze Augenklappe hatte in den darauf folgenden Tagen zu einem verwegen, mystischen Auftritt der Herrin geführt.

Vom ausrutschen auf schweissnassen Böden mit den sexy Highheels, dem Rückschwingen der 3 Meter-Bullwhip, mit Treffer quer über das Gesicht der Sublime Lady oder dem Sturz beim Ponyboy-Race, wobei die Mistress mit den hohen Hacken ihrer Plateaustiefel in der Fussraste hängen bleibt, möchte ich hier nur kurz berichten.

Ich wünsche allen Herrinnen, Dominas und Mistresses ein unfallfreies 2007 und viel Spass mit ihren Sklaven!

Grüsse
Domenique

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Verlangen und Angst…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 20. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Ein paar ruhigere Tage mit Zeit für Geschenkeinkäufe, Besuche und Bastelarbeiten sind vergangen. Auch das erste familiäre, vorweihnachtliche Treffen ist schön verlaufen.

Kürzlich wurde das Thema Verlangen und Angst wieder mal aktuell. Wie gross muss das Verlangen sein um Unsicherheit oder gar Angst zu überwinden für einen Adepten? Eine Session abzubrechen ist unangenehm und unerfreulich. Doch es gibt Momente in denen das Vertrauen des Delinquenten zu und die Kenntnis über seine Herrin noch nicht gross genug sind. Wenn er das Gefühl bekommt, sie gehe zu weit über seine Grenzen hinaus. Schade, in solchen Momenten abbrechen zu müssen, aber notwendig. Sein natürliches Warnsignal teilt ihm mit zu stoppen. Auch wenn es beiden im Nachhinein vielleicht unnötig erscheint. Er kann nicht wissen was die Herrin noch im Sinn hat und ob sie seine Schwierigkeit wahrnimmt. Es ist ein Tanz auf Messers Schneide bei den realistischen Rollenspielen und bei diesem Tanz braucht halt von beiden die Bereitschaft. Ich hoffe wir können in Zukunft noch des Öfteren erfolgreich auf Messers Schneide tanzen, denn es macht einfach doch sehr Spass. Erst recht da ich ja sonst tänzerisch überhaupt nicht begabt bin.

Vorweihnachtliche Grüsse
Domenique

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Erziehungsnachmittag…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 16. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Gestern war es soweit mit der Geburtstagslektion und neuem Sklavenvertrag für Sklave R. Ich hatte dafür ein Gruppenbild mit Ladies arrangiert. Nach gestaffelter Ankunft aller Mitwirkenden und erste einleitende Fixierungen der Sklaven im Käfig, Sklavenbett und dem Latexsack hatte sich Lady I., die in wundervolles Leder gekleidet war, gleich mit einer exzellenten Asanawa-Bondage an meinem Sklaven A. warm gespielt. Dieser hatte sich ganz in Latex gekleidet und seine neue Maske, ein Geschenk seiner Herrin, das erste Mal präsentiert. Während dem mir mein Sklave H. ganz nervös auf das zu Erwartende, im Salon sein Aufwartung machte und ein wundervolles Weihnachtsgeschenk überreichte. Natürlich habe ich es auch gleich an ihm ausprobiert, getestet und für sehr gut befunden. So folgte ein Programmpunkt auf den anderen, jeder stand einmal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und bekam die individuellen Kostproben zu spüren.

Ein Dankeschön auch an Sklave R. für den Rotwein von meinem Lieblingsweingut. Auf ihn wartete das Ritual des neuen Sklavenvertrags, der zur Unterzeichnung seinen „roten Lebenssaft“ erforderte. Eingeleitet wurde es mit einer nicht gerade kleinen Anzahl an Nadeln, die als Geburtstagskerzen in seinem Allerwertesten platziert wurden.Seine lauten Reaktionen blieben bei den anderen Sklaven nicht ungehört und so verhielten sie sich Mucksmäuschen-still um nicht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Anschliessend musste er den zweiseitigen Vertrag mit den 10 harten Aufgaben für das folgende Jahr laut und deutlich vorlesen und mit dem Fasanenfederkiel und seinem Blut unterzeichnen.

Zum Abschluss gab es Champagner, Lachshäppchen und leckeren Panettone für alle. In bester Laune durfte sich dann jeder Sklave herzlich verabschieden und in die nebelverhangene Nacht aufbrechen. Lady I. und ich unterhielten uns noch ein ganze Weile über allerlei aus der SM- Szene, bis auch sie nach Hause aufbrach.

Es grüsst Dich
Domenique

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Sklavenvertrag…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 14. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Es waren ja schon einige ganz individuelle Sklavenverträge die ich entworfen und mit speziellen, ausgefallenen Szenarien zur Unterzeichnung gebracht habe. Ein Paar davon waren richtig schön, ausgefeilt und eine Freude und Ehre für die Sklaven, die sie mit ihrem Blut signiert haben. Einer wurde vor einem riesigen Cheminée in einem tief verschneiten Schloss in Osteuropa unterzeichnet, ein anderer an einer Fetischparty zwischen grossen Ledersesseln und umringt von vielen neugierigen Partybesuchern. Ein weiterer in Pelz gehüllt,während einer Pferdeschlittenfahrt durch ein Engadiner Tal bei Vollmond.

Und wiedereinmal ist es soweit, dass eine weitere Verlängerung für einen der Verträge fällig wird. Die Arbeit daran ist nicht zu unterschätzen und so wie ich es umsetze aufwendig. Da ich der Meinung bin, er sollte gut durchdacht und selbstverständlich fehlerfrei sein. Auch keine völlig unrealistischen Inhalte haben und ganz auf den jeweiligen Sklaven zugeschnitten sein. Ein solcher Kontrakt ist eine ganz persönliche Bindung für den Sklaven an seine Herrin und auch sie übernimmt damit eine Verantwortung. Darum vergebe ich nur ganz wenige solcher Schriftstücke und nur an langjährige Sklaven. Alles andere hat sich bisher als nicht befriedigend raus gestellt.

Es grüsst Sklavenhalterin
Domenique

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Lust durch Schmerz…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 12. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Heute war der monatliche Termin bei der Coiffeuse fällig und leider konnte nicht A die Kopfmassage beim waschen machen. Ich lieb es wenn es langsam, fein und meditativ gemacht wird. Und so hab ich halt leider etwas weniger entspannt den Tag fortgesetzt. Zuerst einige Telefonate, E-Mails und SMS gemacht für verschiedene Aufgaben und Vorbereitungen. Dann eine Einkaufsliste für Morgen zusammengestellt um die Bestände im Atelier aufzufüllen. Mittel für Reinigung, Sterilisation, Kleenex, Nadeln und so weiter.

Ich hab den Eindruck, dass es immer weniger der harten Masochisten gibt. Die Nachfrage nach Schmerzbehandlungen sind nicht mehr so häufig. Hat es mit dem heutigen Lifestyle oder Arbeitsalltag zu tun oder sind es andere Faktoren? Ich weis es nicht. Die Frage für viele ist ohnehin was und wie viel den Kick bei Lust durch Schmerz ausmacht. Alle diejenigen die diese Art der Hingabe lieben, sprechen von einer viel intensiveren Ekstase und eine Verlängerung des tiefen und geilen Nachklingens einer solchen Session. Sicher braucht es eine grosses Mass an Hingabe, Vertrauen und Bereitschaft des Bottom für ein so intensives Spiel mit dem Schmerz. Für mich ist es immer auch ein bewegendes Gefühl und verlangt von mir Konzentration und ein gutes Gespür für die Grenzen. Ein machtvolles und geiles Szenario.

Grüsse
Domenique

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Dinner mit Folgen…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 9. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Gestern hatte ich ein wirklich herrliches Abendessen in historischem Gemäuer genossen. Der Begleiter war humorvoll und welterfahren, sodass es ein kurzweiliger Abend wurde. Die unangenehme Folge dieses opulenten Mahls ist nun, dass ich mich Heute einiges länger auf dem Hometrainer quälen muss um meinem Weg, die Reduzierung des BMI, fortzusetzen.

Nun noch etwas zum Weblog. Seit der Aufschaltung auf meine Website letzte Woche haben schon einige Hundert in den Einträgen herumgeschnuppert. Unter jedem Eintrag hat es “No comments” dies angeklickt ermöglicht Dir einen Kommentar zum jeweiligen Eintrag abzugeben. Der gewünschte Eintrag der e-Mailadresse ist nur für mich ersichtlich und wird nicht veröffentlicht oder weiterverwendet. Anonymität und Diskretion bleiben also völlig gewahrt. Über einen interessanten Feedback oder Dialog würde ich mich jedenfalls freuen.

Gruss
Domenique

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Unterwegs mit der Rute…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 8. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Wieder etwas Zeit um hier ein paar Worte einzutragen. Die letzten Tage war ich als Nikolausia unterwegs mit langen Stiefeln und grossem Jutesack mit vielen Überraschungen drin. Die Jungs waren alle doch ziemlich ungezogen. So gab es dann ein Paar, die bekamen heisse Nüsse und rote Backen. Zu früher Morgenstunde bin ich dann jeweils mit meinem Offroader in den dunklen Tannenwald zurückgekehrt um den Sack wieder zu füllen.

Ich möchte hier noch meinem Sklaven Anastazio herzlich zu seinem Geburtstag gratulieren und hoffe ich werde die “Fitze” auf meinem Cheminée noch oft brauchen können.

Bald wieder im “strengen” Einsatz grüsst Dich
Domenique

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Lieferung eines Subjekts…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 4. Dezember 2006 von Domenique von Sternenberg

Am Wochenende gab Lady S. ihren Ehepartner zur Fortsetzung seiner Erziehung in meine gestrenge Obhut. Sie wünschte sich ein paar Änderungen in seinem submissiven Verhalten und wollte auch die Zeit nutzen für die ersten Weihnachtseinkäufe mit einer Freundin.

Leider hatte der Zögling einige der Regeln aus der letzten Lektion schon wieder vergessen und ich musste nochmals mit den einfachsten Übungen beginnen. Da es nicht an Zeit mangelte, habe ich ihn zwischen den Erziehungsübungen immer wieder auf das Sklavenbett gespannt, ins Stehkäfig gesperrt oder im Vakuumlatexbett fixiert. So konnte er sich das gelernte nochmals durch den Kopf gehen lassen und sich nun hoffentlich endlich einprägen. Damit er sich nicht noch mehr in Schwierigkeiten bringen konnte durch sein Geplauder bekam er einen Mundknebel während der ganzen Lektion. Abschliessend wurden noch die auf der Straftafel notierten Vergehen mit einer Auslosung aus sechs verschiedenen Strafmethoden ausgelost. Das Schicksal hat für ihn ziemlich fiese Brustklammern bestimmt. Eine  Strafe die besonders viel Überwindung von ihm forderte. Die Erlösung war dann auch besonders gross und er durfte unter die Dusche. Pünktlich läutete die Hausglocke und er wurde von seiner schönen Eheherrin wieder abgeholt.

Ich hoffe wir können bei der nächsten Lektion ein neues Kapitel beginnen.

Grüsse
Domenique

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