Zensur im Web…

Durch die Recherchen für ein Projekt, bin ich in letzter Zeit viel durch die unergründlichen, manchmal unverständlichen (Schrift!) Tiefen des japanischen BDSM im Web gesurft. Was ich so rein aus oberflächlicher Distanz entdeckte, unterscheidet sich für meinen Blick trotz Kulturunterschieden nicht wesentlich von westlichen Tun über Macht und Hingabe.

Was mich aber manchmal etwas verblüffte war die Tatsache wie einfach ich ohne Memberbereich oder Passwortbarriere an heftige Bilder von “anscheinend” einvernehmlichen BDSM-Games kam.

Ich, hier in der kleinen Schweiz, würde mich da nicht so weit hinauslehnen mit der Veröffentlichung solcher Fotos. Was mich aber doch wieder etwas zum Denken angeregt hat.

Also ich kann natürlich nicht nur beim surfen Denken, aber es inspiriert. Dies nur nebenbei.

Doch zurück zum Thema. Was nützen strenge Gesetze gegen Gewaltdarstellung im einen Land wenn über’s WorlWideWeb eben dieses Material doch zu finden ist. Und wie kann unterschieden werden was einvernehmlich produziert wurde und was echte Gewaltdarstellung ist. Einerseits ist gerade die übergreifende Potenz des Webs einer seiner unschätzbaren Werte, aber auch für viele eine grosse Problematik.

Na ja, ich hab da bestimmt keine Lösung. “Ich mach mir einfach einen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar.” Wenn Du noch weisst was Klimbim war ;-) .

Du hoffst nun natürlich nach dem Geplauder sehnlichst auf die heissen Links oder Fotos die ich auf japanischen Homepages entdeckt habe. Aber nein, da bin ich einerseits ganz sadistisch und anderseits auf eigenen Schutz bedacht. Kenne ich doch ein paar Leute, die in der Schweiz an den bekannten Paragraphen schmerzlich gestrauchelt sind.

Und einmal mehr,

in diesem Sinne google Dich selbst durch mit .jp

Es grüsst
Domenique

» Überblick im Blog-Lager

Keine Antworten zu “Zensur im Web…”

  1. daniel schreibt:

    leider sehr wahr, ich habe auch schon erfahrungen mit unseren

    Freunden und Helfern sammeln duerfen, und mit der ganzen Daten

    speicherei der Netz Provider, und den heimlichen online Durchsuchungen von Computern die uns angedroht wurden, duerfte

    es mit der Freiheit im Netz auch schon bald vorbei sein

  2. Sklave R schreibt:

    die grenzenlose Freiheit im Netz stellt unsere Regierungen vor grosse Probleme, denn wenn nur ein Staat die Freiheiten nicht so eng einschränkt, sind halt die von der Herrin Domenique geschilderten Probleme vorhanden.

    Ein leuchtendes Beispiel ist ja der ganze Spam der über Mail verteilt wird. Sperrt ein Provider einen Spammer, so hat der innert Minuten einen anderen gefunden und bis man es merkt, sind schon wieder Tausende wieder mit Spam beglückt worden.

    Da sich die Regierungen weltweit nie auf einen “Standard” für Gewaltdarstellung einigen werden können, versuchen sie es neuerdings mit einer Kontrolle des Konsums. Um diesen Kontrollen / Aufzeichnungen des Konsums zu entgehen, gibt es anonyme Proxyserver wie z.B. JAP

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