Archive für Januar, 2008

Neue Peitschen kehren gut und Sklaven ebenso

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 31. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Neues Jahr, neue Aufgaben und so habe ich diese Woche eine Computerkurs für Gestalter besucht. Diese digitale Flut hat allerdings zu schwerem Overload in meinen Lack und Leder belasteten Hirnwindungen geführt. Zum Ausgleich hab ich schon mal mit einem handfesten Frühlingsputz und einer Entsorgungsaktion für allerlei platzraubenden Krimskram begonnen. Beim Putzen sind natürlich auch die Peitschen an die Reihe gekommen. Zuerst mit Lederseife reinigen, trocknen lassen und anschliessend mit Lederbalsam aus Bienenwachs mit viel Gefühl pflegen. Damit sie auch schön geschmeidig bleiben für den Einsatz auf blanker Haut. Die defekten Teile sind zu reparieren oder gleich entsprechend zu entsorgen. Dabei habe ich natürlich genügend Zeit gehabt um zu überlegen, mit was ich als nächstes mein SM-Equipment ergänzen möchte. Ein spezielle Dragontail-Peitsche aus Chicago oder zwei feine Bullwhips von Alex (CobraWhips) sind schon lange auf meiner Liste. Aber eigentlich sollte ich auch wieder mal etwas Latexiges für die Garderobe besorgen und auch heisse Highheels oder Stiefel wären unbedingt nötig. Aber zuerst werde ich erst einmal weiter Putzsklaven durchs Haus scheuchen und Schränke ausmisten. Anschliessend kann ich ja dann wieder zum Auffüllen übergehen, bis zum nächsten Aufräumanfall.

Grüsse
Domenique

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Bizarre Hotels

Veröffentlicht unter Locations am 29. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Für „kinky“ Touristinnen wie mich, gibt es mittlerweile ja in einigen Grossstädten voll ausgestattete SM-Zimmer oder Appartements zu mieten. Ich habe mich nun kürzlich gefragt: Gibt es auch bizarre Hotels? Wo schon alleine die Location einmalig und schräg ist. Bedingung für die Auswahl war, es soll nicht nur oberflächlich dekorierte Räumlichkeiten sein, sondern die ganze Architektur soll Einzigartigkeit ausstrahlen. Dazu kommt ein höchstmöglicher Grad an Abgeschiedenheit oder Diskretion. Denn frau will ja auch etwas ungewöhnliche Szenarien ausleben.

Nach ausgiebiger Recherche bin ich rund um den Erdball auf eine ganze Menge an schrägen Hotels gestossen. Manche auch für einen erschwinglichen Preis, da jeweils mit viel Idealismus für diese Locations gesorgt wird.

Hier nun eine kleine Auswahl für’s Erste.

Das typisch schwedisch-rote Häuschen des Utter Inn in Schweden, mitten auf dem See Malaren, hat ein verborgen-kuscheliges Schlafzimmer in der Tiefe. Nur die Fische schauen Euch beim Träumen zu. Das Frühstück und Abendessen wird per Boot angeliefert. Abgeschiedenheit für heisse Erziehungssessions ist garantiert und für die Strafrunden ums Haus reicht locker eine Bullpeitsche.

Mikael Genberg hat auch das Baumhaus Hotel Hackspett gebaut und noch weitere interessante Projekte.

Für den Bondage-Freak gibt’s den XXL- Seilzug inklusive einmaliger Aussicht im Hafenkran von Harlingen. Die kühle Nüchternheit dieses alten Industrie-Denkmals steht ganz im Gegensatz zu den lustvollen Gefühlen, die aufkommen wenn der/die Top den Bottom am grossen Haken hat. Im Gleichen Ort gibt es auch noch den fantastischen Leuchtturm für die romantischeren Naturen und Beleuchtungsfetischisten. Wenn die Lady mit grossem Gepäck anreist, wird schon das Treppenhaus zur ersten Herausforderung in Sachen Leistungsbereitschaft für den Sklaven. Und sollten den Sklave heldenhafte Gefühle übermannen gibt es noch das Rettungsboot mit grosser XL-Badewanne, Mahagoni-Kajüte und exklusivem Rettungskurs für’s Notfallbrevet “Safe, Sane und Consensual Stufe 1″.

Wer etwas weiter weg möchte oder gerade so ganz zufällig in Neuseeland vorbeikommt. Da gibt es für den konsequenten Airforcedrill den Bomber oder wer mal Rose und Jack am Bug der Titanic zelebrieren will und leider unter unüberwindlicher Seekrankheit leidet, kann die etwas kleinere und trockengelegte Waitanic buchen.

Zurück in Europa gibt es für schwindelfrei Herrinnen und designverwöhnte Sklaven den Euromast in Rotterdam. Highlight ist der höchstgelegenste Balkon sprich die Aussichtsplattform, die ab 22.00 bis 10.00 Uhr Morgens nur zugänglich ist für die beiden Suiten des Turms.

Sollte ein Sklave beim Besuch der herrlichen Stadt Luzern wirklich nicht ohne Gitteratmosphäre auskommen. Gibt es dort die Möglichkeit für die Herrin ihren Sklaven in einem echten, ehemaligen Gefängnis in eine der denkmalgeschützten Zellen einzuquartieren, während sie sich in der komfortablen Suite verwöhnen lässt. Und weil wir nun in der Schweiz angelangt sind folgt hier auch gleich eine Edelversion des Bungalows am See für die stillen Stunden zu zweit. Weniger verrückt und bizarr, dafür Luxus pur mit edlem Design.

Doch es gibt auch in der Schweiz noch das einfache „zurück zur Natur“- Erlebnis zum Beispiel in einem Whitepod. Das in der Nähe von Aigle gelegene Iglu-Camp ist allerdings nicht sehr geeignet für die lauteren Spiele da die Iglus doch auf Hör-Distanz stehen, ausser der Mundknebel ist mit im Gepäck. Aber für kinky Ausflüge ins Weiss oder Grün der Bergwelt ist es sicher ein ideales Basiscamp für Outdoorfreaks.

Es gibt noch andere verrückte Hotels wie zum Beispiel das Capsule Inn in Tokyo oder Ice Hotel in Schweden, aber ich will nicht alles auf einmal hier veröffentlichen. Als nächstes werden die Hotels mit speziellen Zimmern und die „Dungeons for rent“ auf dem Plan stehen. Also wer Tipps und Hinweise hat, ich bin über jeden Beitrag froh und am liebsten gleich mit entsprechendem Link.

Hotel Utter Inn und Hackspett in Schweden

Hotel Leuchtturm,Hafenkran und Rettungsboot in Harlingen

Hotel Bomber, Schiff und Zug in Neuseeland

Hotel Euromast in Rotterdam

Jailhotel Löwengraben in Luzern

Hotel Palafitte am Neuenburgersee

Hotel Whitepod-Camp bei Aigle

Gute Reise
Domenique

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Lustobjekte von Lelo

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Neue Toys am 23. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Da hat mein gestriges Klagen auf hohem Niveau doch jemanden erbarmt und mich heute mit herrlichen Sonnenstrahlen wecken lassen. Wundervoller Sonnschein glitzert auf dem ruhig daliegenden See vor meinen Fenstern und lässt erotische Sinnlichkeit aufkommen. Da nehme ich mir doch gerne die Zeit und steigere die aufkommende Lust mit meinem neuen Mitbringsel aus Frankfurt in Form des Vibrators Liv von lelo.com.

Seit Frankfurt hat sich dieses sinnliche Teil doch schon sehr bewährt. Sehr leise, mit unterschiedlichsten Stimulationsmodi und aufladbar für bis zu 1 ½ Stunden lustvoller Massage. Ich werde mir definitiv noch das eine oder andere Lustobjekt besorgen um für die steigenden Frühlingsgefühle gewappnet zu sein. Erst Recht bei allfälliger Abwesenheit eines geeigneten Lustsklaven oder leidenschaftlichen Sklavin.

Wo findest Du die sinnlichen Lustobjekte für gemeinsame Erosspiele oder lustvolle „handmade“ Gelüste?

Gruss
Domenique

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SM-Session im Wald und das Januarloch…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 22. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

dvs34.jpgDie erste Outdoor-Lektion dieses Jahres hatte letzte Woche viel Spass gemacht, dies natürlich auch wegen des frühlingshaften Wetters. Nun ist dies wieder vorbei, denn langsam kommt die Kälte zurück. Doch die Kälte ist für mich nicht das Unangenehmste. Viel mehr sind es die tristen Lichtverhältnisse. Den ganzen Tag in Grau und kein Sonnenschein oder ein sonniges Lächeln um einen herum können schon auf die Seele drücken. Die Frage ist nun was die Stimmung mehr beeinflusst. Kommt es vom Börsentief, dem grauen Wetter, dem Januarloch oder das pessimistische Wochenhoroskop von Madame Etoiles bei DRS3 vom Montag. Nun ich werde mich jetzt für eine heisse und spannende Session in Latex vorbereiten und freue mich auf den Besuch eines leidenschaftlichen Rubberslave.

Latexgrüsse

Domenique

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Heimlicher Fetisch

Veröffentlicht unter BDSM-Lifestyle, Video/Movies am 21. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Ein Jaguar E-Type kann natürlich auch ein sehr heisser, erotischer Fetisch sein und ich kann die Gefühle der Lady im Video gut nachvollziehen. Da ich bei exklusiven Autos auch eine etwas erhöhte Temperatur bekomme.

Kürzlich hat mir jemandem verraten, dass sein Fetisch Tempo-Taschentücher sind. Ein Lokführer hat sich mir vor langer Zeit einmal als Angoraoverall-Fetischist offenbart. In St.Moritz habe ich einen Pelzfetischisten kennengelernt der jedes Jahr für seine Fetischsammlung über hunderte von Fotos am dortigen Poloturnier schiesst und selber einige Pelze besitzt. Ein junger Mann war einmal bei mir, der auf geblümte Gummibadekappen aus den fünfziger Jahren fixiert ist und sie auch selbst am liebsten trägt. Oder einen guten Freund von mir, der eine erotische Anziehung zu Gummistiefeln und Regenmänteln hat und deshalb gerne bei Regen unterwegs ist.

Hast Du einen Fetisch und welchen? Einen aussergewöhnlichen Fetisch? Und ist es ein besonders erotischer Reiz, diesen heimlich auszuleben?

Fetischgruss
Domenique

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Lingerie von Chantal Thomass

Veröffentlicht unter Fashion, Shops am 18. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Lack, Leder und Latex ist ja spannend und lässt das verruchte Gefühl von Dominanz und Unterwerfung viel einfacher entflammen. Doch weibliche Lust und Begierde braucht zwischendurch unbedingt auch feines und seidiges aus der Lingerie-Boutique auf der Haut.

Eine Frau die schon lange vor Victoria Secret und Agent Provocateur weibliche Lust und Leidenschaft in ihren zauberhaften Lingerie-Kollektionen zum Ausdruck brachte ist Chantal Thomass. Ihr Laden an der Rue Saint Honoré in Paris ist ein Tempel aus Spitze und Chiffon. Neben den zauberhaften Wäschekollektionen hat sie auch die ausgefallendsten Strümpfe und viele traumhafte Accessoires für’s Boudoir. Ein Laden für den ich mir gerne Zeit nehme in Paris.

Wo findest Du Chantal Thomass?

Grüsse
Domenique

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Spartacus und sein Käfig

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Kunst, Locations am 18. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

Beim Besuch der Schirn Kunsthalle in Frankfurt ist mir Eva Grubinger mit ihrer Installation „Spartacus“ besonders aufgefallen. Sie setzt sich in ihren Arbeiten mit Raum-Sicherheit-Macht auseinander. „Spartacus“ hat mich sehr beeindruckt und natürlich auch Gedanken und Fantasien über die Welt innerhalb der SM-Szene angeregt.

Ein SM Dungeon, Darkroom, Folterkeller oder ein Käfig ist nach Aussen wie nach Innen ein abgesicherter Raum. Ein Ort wo nur mit entsprechendem Passwort, Codex, Dresscode und Wissen Zugang gewährt wird. Ein Raum wo unter gegenseitigem Einverständnis Dinge geschehen können die in der Aussenwelt unerwünscht oder sogar geächtet werden. Er bietet Sicherheit und geschützten Raum für eine Minderheit.

Im Gegensatz dazu steht die Outdoor-Erziehung in freier Natur. Wo das Risiko der Entdeckung, besonders in der dicht besiedelten Schweiz, mit brüskierten Reaktionen der Spaziergänger und unvorhersehbare Gegebenheiten mitwirken und so zusätzlich das Adrenalin anregen. Ein Zusammenstoss ist eine heikle Angelegenheit für die beteiligten Personen, da die SM-Situation zum Teil auch nach Missbrauch aussehen kann. Also ist es besonders wichtig vorab einen passenden Ort auszukundschaften und auch eine allfällige Entdeckung sowie das weitere Vorgehen etwas mit einzuplanen.

Wer ist Eva Grubinger und wo gibt’s mehr über sie zu erfahren?

Grüsse
Domenique

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Sündige Mode, Frankfurt

Veröffentlicht unter Fashion, Shops am 16. Januar 2008 von Domenique von Sternenberg

In den Tagen nach Frankfurt hatte ich einiges zu tun und auch ein paar SM-Sessions gehabt, so dass ich gar nicht zum Schreiben gekommen bin.

Als ersten sexy Shopping-Tipp für Frankfurt möchte ich auf den kleinen Laden „Sündige Mode“ hinweisen. Auf wenigen Quadratmetern werden schöne Korsetts, Gothicfashion, Lackoutfits und ein kleines Sortiment an Highheels präsentiert. Im Keller ist das Kabinett für SM-Toys und andere Spielereien. Ein hübscher Laden der bis unter die Decke voll ist mit sündiger Mode, Accessoires und Toys. Daneben veranstaltet das Team auch den jährlichen “Ball des Korsetts” und die regelmässige Lacing-Bar.

Wie kommst Du zu “Sündige Mode”?

Grüsse
Domenique

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