Aus Paris, zweiter Teil
im Moment sitze ich gerade an der grossen Frontscheibe des Hotel Everland mit direktem Blick auf eines der grössten Phallusobjekte auf Erden, dem Eiffelturm. Etwas derangiert und wohlig erschöpft ob den unzähligen Erlebnissen, hier nur in Kürze ein paar Zeilen für meinen treuen Leserinnen und Leser.
Neben den vielen Läden und Ausstellungen gab es auch ein paar leckere, kleine Lokale mit Geheimtippqualitäten. Aber besonders war die Anpassung von massgeschneiderten Vampirzähnen für eine mitternächtliche Party bei der Vampirsociety. Bei Sonnenaufgang hiess dann allerdings zurück in eines der rote Zimmer (Sarg
) des Hotel Amour. Etwas weniger spektakulär als das vorgängige Schwarze mit den 250 Spiegelkugeln aber auch originell. Gestern war dann Luxus-Windowshopping angesagt in der rue St.Honoré. Und dann gegen Abend, Einkauf von köstlichen Delikatessen in der Gourmetabteilung der Galerie Lafayette für die Nacht im Hotel Everland. Ich habe noch nie ein so exklusives und aussergewöhnliche Übernachtung erlebt. Einfach nur Wow! “Tokyo Decadence”, mit der Szene am Fenster im Hochhaus, ist mir mehrmals nicht nur in Erinnerung gekommen
. Unten auf dem Platz des Palais de Tokyo, direkt unter dem grossen Fenster konnte ich die ganze Nacht immer mal wieder beobachten wie eine neue Subkultur entsteht. “Les jeunes du feu” haben sich zum Vorführen ihrer Kunst zusammen mit Trommlern versammelt. Über ein Dutzend sehr junger weiblicher und männlicher Feuerjongleure und Feuerspucker haben äusserst gefährliche, aber umso fantastischere Perfomances mit Feuerstangen, brennende Seilkugeln und Feuerwerk geboten. Ein spektakulärer Trend der sicher bald in anderen Grossstädten auftauchen wird.
Da das Hotel über eine Webcam verfügt, konnte der eine oder andere mich neben der Suite mit der Bullwhip auch Live im Web sehen. Ein paar Fotos werden vielleicht, wenn ich zu Hause bin, noch folgen.
Salutation
Domenique
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