Butler Café für Frauen

Butler Cafés(執事喫茶, shitsuji kissa) sind ein neuer Trend in Japans Hauptstadt bei den Cosplay-Restaurants. Dies sind Cafés oder Restaurants mit Themen und entsprechend gekleidetem Personal. Begonnen hat es im Akihabara Bezirk von Tokyo mit den Maid Cafés (メイドカフェ, meidokafe) und ist stark durch die Otaku-Szene inspiriert worden.

In den etwas selteneren Butler Cafés, wie aber auch in den anderen Cafés, wird mit besonders devoter Freundlichkeit bedient. Die Damen werden mit „Welcome home, Madam“ begrüsst.

In den Butler Cafés kann die Frau mit dem Tischglöckchen läuten und ein Butler im Frack kommt sofort, sinkt auf die Knie und fragt: „ Yes my Princess?“ Es scheint ein grosser Erfolg unter den Frauen Tokyos zu sein, denn es ist meist nur mit einer frühzeitigen Reservation ein Tisch zu bekommen.

Das wäre doch eine schöne Sache für ein nettes Kaffe-Kränzchen unter Ladies. Für’s Sklaven-Kränzchen gäbe es, bis jetzt leider auch nur in Tokyo, noch das Prison Café. Auch wenn Europa wahrscheinlich die höchste Dichte in der Fetisch- und BDSM-Szene hat, ist Japan in diesem Bereich wohl doch führend was Themen-Locations angeht.

Nun bei uns finden solche Anlässe mehr im privaten Kreis von Femdom-Zirkeln statt und sind dafür auch etwas direkter im Umgang mit dem Personal und den Strafmassnahmen. (Quelle: TheThinkingBlog)

Grüsse
Domenique

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3 Antworten zu “Butler Café für Frauen”

  1. Butler schreibt:

    Gnädige Dame,

    Allerherzlichsten Dank für diesen überaus anregenden Artikel.
    Für jemanden wie mich, der nicht unbedingt allergrößte Lust auf Schmerzen, jedoch allergrößtes Vergnügen an der Demütigung als Butler zu dienen (und der Vorführung als solcher), empfindet, ist es ebenfalls eine große Ehre, einer Dame zu Diensten zu sein, die es als selbstverständlich empfindet, lästige Haushaltstätigkeiten von einem stets livrierten Lakaien durchführen zu lassen.

    Es verbeugt sich,

    Ihr Butler

  2. Domenique von Sternenberg schreibt:

    Manchmal kann schon etwas der Eindruck entstehen, dass es beim BDSM alleine darum geht mit unüberschaubarem Folter-Equipment dem Delinquenten/Sklaven/Eigentum auf bizarre Art und Weise Schmerzen und Unannehmlichkeiten zuzufügen. Das ist natürlich überhaupt nicht so und würde diesen leidenschaftlichen Bereich der Sexualität nur auf ein simples Klischee reduzieren.
    Auch der Butler, Diener oder die Zofe sind spannende Rollen im ganzen Umfeld des Spiels zwischen Top und Bottom. Und da lassen sich die kleinen, demütigenden Gemeinheiten von einer launenhaften Herrin sehr gut integrieren und es muss nicht unbedingt in schmerzhafter Züchtigung ausarten.

    Ich nehme Deine Verbeugung mit Freude an und wünsche Dir eine schöne Zeit als Butler.

    Grüsse
    Lady Domenique

  3. Butler schreibt:

    Gnädige Frau,

    Ich möchte mich höflichst für Ihre gnädige und treffende Antwort bedanken und hoffe eines Tages einer Dame zu begegnen, die es mir erlaubt diese Erfahrungen zu sammeln und mich ungeachtet Madame’s Launen ganz um Ihr Wohlbefinden kümmern zu dürfen.

    Es verbeugt sich,

    Ihr Butler

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