Streetparade und andere Qualen
Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 9. August 2008 von Domenique von SternenbergNun ist es wieder soweit und in Zürich pumpt der Technobeat. Als ich und meine Freundin Coco (I), damals im 1992 mit 2000 anderen Techno-Verrückten an der ersten Streetparade von Marek Krynski teilnahmen, war ich voll in diesem Groove. Heute, ein paar Jährchen später überlege ich mir zweimal ob ich mir diesen Mega-Event antun soll. Etwas verwöhnter und auch vermehrt Menschenmassen meidend, suche ich lieber die etwas anderen Veranstaltungen aus. Wie am nächsten Wochenende das Marquis de Sade Spektakel in Deutschland. Ich freue mich sehr auf den Anlass, auch deshalb weil ich dort einige Freunde aus ganz Europa treffen werde. Da sind die Qualen von sieben Stunden Autofahrt besser wegzustecken, als knapp eine Milllion stampfende Menschen an einem Friendship-Umzug um das Zürcher Seebecken. Nun jedem seine Freuden oder Qualen, je nach Leidenschaft.
Neben den vielen Aufgaben und Arbeiten die es zu erledigen gibt, seit meinem Wechsel von der professionellen Domina in den Status einer Hausherrin bleibt einfach zu wenig Zeit hier noch im gewohnten Masse Einträge zu veröffentlichen. Was ich sehr vermisse und ich unbedingt wieder strenger einplanen will. Auch eine Herrin braucht hin und wieder eine strenge Führung. Diese allerdings doch eher in Eigenregie, wenn dies auch etwas schwerer zu bewerkstelligen ist. Nicht das der Subbie noch auf falsche Gedanken kommt und zu Switchen (top/bottom Rollenwechsel) beginnt.
Eine kleine traurige Nachricht habe ich hier noch los zu werden. Das wirklich fantastische Coffee, Cake & Kink in London schliesst seine Tore und wird in der Zukunft nur noch als Online-Shop existieren. Leider ein herrlicher und herzlicher Treffpunkt weniger im kinky London (siehe Bericht von The Fetishistas).
Grüsse
Domenique
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