Man gewöhnt sich ja so schleichend schnell an Annehmlichkeiten und gewisse Lebensstandards. So ging es mir mit meinem herrlich ausgestatteten Haus und den aussergewöhnlichen SM-Räumlichkeiten am See.
Über viele Jahre war ich im Besitz eines der schönsten BDSM-Räume der Schweiz und somit auch in der Lage jederzeit genau nach meinen Vorstellungen und Vorlieben Sessions oder Parties zu veranstalten. Nicht das ich jetzt keinen eigenen Dungeon mehr hätte, aber dieser bleibt aus emotionalen Gründen nur mir und meinem geliebten Sklaveneigentum vorbehalten.
Somit bin ich nun seit Wochen so ganz locker am Suchen eines Miet-Dungeons für ein oder zwei Lektionen mit Sklaven und Sklavinnen aus der Residenz-Zeit. So habe ich bei den Vorabklärungen eine wirklich nette Privat-Mistress mit hübscher, aber leider etwas geräuschempfindlicher Location kennengelernt. Bei einem anderen Appartement war das erste Telefongespräch so schräg und die Vorstellungen sowie Vertrauensvoraussetzungen des Vermieters völlig inkompatibel, dass ich gar nicht weiter drauf eingehen wollte. Bei einem anderen „Dungeon for rent” waren die Vernetzungen im Hintergrund mit dem Risiko verbunden, eventuell unangenehm mit dem Exekutivorgan des Staates in Kontakt zu kommen. Wieder ein anderer Raum war so völlig spartanisch, nüchtern und bescheiden eingerichtet, dass ich mir nicht vorstellen konnte dort Spass zu haben und eine heisse Session zum Laufen zu kriegen ohne mein ganzes Equipment anzukarren.
Nun entsteht vielleicht leicht der Eindruck, dass der Grund aller Unzulänglichkeiten der Dungeons wohl eher bei einer etwas unflexiblen Mistress Domenique liegt. Was ich nun nicht wirklich von der Hand weisen kann, denn die vielen Jahre haben mich dahin gehend schon sehr verwöhnt.
Mal schauen, eine gute Adresse habe ich noch und vielleicht passt dort alles zu einer so schrecklich verwöhnten und zickig-anspruchsvollen Herrin wie mir.
Sollte eine meiner Leserinnen oder Leser einen schönen SM-Dungeon im Raum Zürich stundenweise zu vermieten haben und dies selbstverständlich auch noch mit äusserst günstigen Konditionen. Dann melde sie oder er sich doch trotz meinen hier geschilderten Gedanken mit einem E-Mail an blog@domenique.ch .
Hoheitliche Grüsse
Domenique von Sternenberg