24/7 unter weiblicher Dominanz 3.0

Nach den etwas temporären Versuchen in Sachen Erziehungslektionen in der vergangenen Zeit, habe ich an diesem Wochenende die Schrauben stärker angezogen und auf ein konsequenteres Erziehungslevel eingestellt. Mein Sklave hat eine Liste mit Regeln erhalten die er rund um die Uhr einzuhalten hat und die bei Zuwiderhandlung mit klaren Sanktionen geahndet werden.

Damit er mit „reinem” Halsband die nun geregelte Sklaven-Neuzeit beginnt, habe ich seine Strafliste mit begangenen Verfehlungen bei einem Ausflug ins Grüne am Sonntag auch gleich noch bereinigt. Hierzu sind wir zu dem von mir vor einigen Tagen zuvor ausgekundschafteten, abgelegenen Wäldchen gefahren. Die letzten Meter über holprige Schotterwege waren noch immer perfekt von uneinsehbaren, hohen Maisfeldern eingerahmt. Mit meinem Allrad-Sklaventransporter bin ich so geschützt vor den Blicken misstrauischer Bauern bis zum kleinen Wäldchen vorgefahren, während mein Sklave mich neugierig und etwas verunsichert musterte. Da ich diese Umgebung noch nicht so gut kannte wie die Wälder an meinem früheren Wohnort, oberhalb der Goldküste am Zürichsee habe ich die Bestrafung dann etwas kurz gehalten. Denn ich wusste, dass sich in der Nähe ein Agility-Parcours-Gelände befindet und deshalb mit Hundebesitzern zu rechnen war.

Es hat in dem sonnendurchfluteten Wäldchen richtig Spass gemacht und ein altbekanntes Kribbeln ausgelöst, das ich von früher gut kannte: Dieses Gefühl etwas im Versteckten und doch in freier Natur zu tun, sowie die nicht einschätzbaren Reaktionen bei allfälliger überraschender Entdeckung. Ein kleines, geiles Abenteuer in freier Wildbahn und vielleicht die letzte Möglichkeit in diesem Herbst, bevor es für Outdoor-Sessions zu kalt und ungemütlich wird.

Doch zurück zum Thema: Regeln für den Sklaven. Die Einführung von klaren Verhaltensregeln bei der Erziehung führt dazu, dass die Rollenverteilung grundsätzlich immer etwas im Bewusstsein bleibt und so viel weniger durch den Alltag und dessen Banalität verwässert werden kann. Das ständige Vorhandensein des Gefühls von Unterwerfung und Dominanz gibt Herrin und Sklaven bei konsequenter Einhaltung schneller und leichter die Möglichkeit zu einer intensiveren Stufe zu wechseln. Der manchmal etwas harzige Einstieg in eine intensive Session oder gar aufbegehrendes Macho-Gehabe des Subbie können so beseitigt werden. Hinzu kommt der Vorteil einer sich meist rasch anfüllenden Vergehensliste die so immer wieder willkommenen Stoff für neue Erziehungssanktionen liefert. Für kontinuierliche «Unterhaltung» ist somit gesorgt.

Hier in Kurzform der Regeln die mein Sklave ab sofort einzuhalten hat:

  • Wenn der Sklave das Haus verlassen will/muss, so hat er sich bei seiner Herrin, sofern sie zu Hause ist, immer mit Fusskuss abzumelden und sich auch bei der Rückkehr mit Fusskuss wieder zurückzumelden. Bei Zuwiderhandlung werden dafür fünf Strafstriche notiert.
  • Bei einem voraussichtlichen Aufenthalt von mehr als 60 Minuten in der Wohnung, hat der Sklave ein Halsband oder Gleichwertiges zu tragen. Fehlen des Halsbandes wird mit einem Strafstrich geahndet.
  • Der Sklave hat mit einem täglich Tagebucheintrag, seine Besitzerin über sein Befinden zu informieren. Eine Unterlassung wird mit drei Strafstrichen bestraft.
  • Seine Herrin hat der Sklave immer mit „Sie“ anzusprechen. Ein Fehler oder eine Unterlassung wird mit einem Strafstrich geahndet.
  • Der Sklave hat die Pflicht jede Woche für sechs Stunden Highheels zu tragen. Die Unterlassung dieser Pflicht wird mit drei Strafstrichen notiert.

Diese Regeln gelten ab sofort und können von mir jederzeit verändert, erweitert oder gekürzt werden. Die Strafen für Zuwiderhandlung werden in einem Strafbuch festgehalten und regelmässig vollstreckt. Welche Sanktionseinheit ein Strafstrich hat, wird von mir der jeweiligen Vollzugsaktion angepasst.

Ein Strich steht für eine der folgenden Massnahmen

  • eine Klammer an einer von der Herrin bestimmten Stelle für 30 Minuten
  • fünf Schläge mit der Peitsche «Paris»
  • ein Schlag mit dem Rohrstock
  • eine Stunde eingesperrt im Käfig
  • zwei Schläge mit dem Elektro-Paddle
  • zwölf Stunden tragen des Keuschheitsgürtel
  • drei Stunden mit Ballet-Boots


Verfügt, den 4. Oktober 2008
Lady Domenique

Beim ganzen Regelwerk sind Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit der grösste Gegner für das Erreichen einer glücklichen Female-Led-Relationship* und deshalb braucht es vor allem zu Beginn eine strenge Erziehungshaltung und Konzentration, besonders von Seite der Herrin. Belohnt wird sie für diese Strenge und Konsequenz dadurch, dass sie von ihrem liebevollen Mann, devoten Eigentum und willigen Sklaven noch mehr angebetet und verwöhnt wird.

Konsequente Grüsse
Domenique

*Female-Led-Relationship (FLR) ist eine meist länger dauernde Beziehung oder Ehe unter weiblicher Führung auf der Grundlage von Liebe und Vertrauen zu einander. Folgendes wird im gegenseitigen Einverständnis vereinbart: Die Frau bestimmt, der Mann gehorcht.

In einer FLR-Beziehung sind BDSM und Fetischismus nicht unbedingt ein Bestandteil, aber dennoch sehr oft vorhanden. Wer mehr darüber lesen möchte, dem empfehle ich den sehr ausführlichen Blog von Minervas Juwelen zu diesem Thema.

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3 Antworten zu “24/7 unter weiblicher Dominanz 3.0”

  1. sklave peter schreibt:

    eine sehr schöne vorstellung, so zu leben.
    würde mich interessieren, wie lange “ich” als 24/7-sklave aushalten würde. denn irgendwie habe ich auf der einen seite das gefühl, es nicht zu schaffen. auf der anderen seite träume ich oft von einer solchen lebensform…

  2. Alexander schreibt:

    Sehr geehrte Dominique von Sternenberg,
    Sie haben den Finger in die Wunde gelegt: Männer sind in dieser Bezieng wirklich wie Hunde und bedürfen ganz klarer Regeln – wobei natürlich auch ein wenig Konditionierung eingebaut werden darf;-) In keinem Falle allesdings sollte die Dame das Heft aus der Hand geben,; allzu schnell mutiert die FLR zu einer top-from-the-bottom-Spielbeziehung, in der die Frau die Wünsche des Mannes erfüllt und – sehr schade – irgendwann für ihn uninteressant wird.
    Frauen, wenn Ihr es schon so weit gebracht habt, Euch für diesen Lifestyle zu interessieren, BLEIBT HART! Wir werden es Euch auch Knien danken!
    Alexander

  3. frank schreibt:

    Erhabene, verehrte Domenique von Sternenberg,

    Regeln dieser Art sind elementar für das Zusammenleben. Es würde ja auch niemand ernsthaft auf die Idee kommen das Grundgesetz abzuschaffen. Obwohl einzelne Abschnitte (die Gleichstellung von Mann und Frau) überdenkenswert sind.
    Regeln sind wichtig und jeder der sich nicht daran hält muss um die Konsequenzen wissen.
    Die von ihnen aufgestellten Regeln sind klar und unmissverständlich und damit ausgezeichnet als Basis für eine FemDom Beziehung.

    ergebene Grüsse

    f

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