Gravità
Sa, 29.11.2008 20:00
Das Musikvideo von Paolo Ferrarini „Gravità” wurde vom anwesenden und sehr sympathischen Künstler selbst vorgestellt. Ein Musikvideo das auf den ersten Blick nicht in das Festival-Programm passte. Auch wenn die Bilder eine eher naturverbundene Sexualität erahnen lassen, geht es im Text um sexuelle Obsessionen in unseren Träumen. In unseren Träumen können wir diese ausleben ohne Partner, frei von allen Beschränkungen. Sie sind aber auch der Ursprung für unsere sexuellen Wünsche im realen Leben.
Paolo hat sich auf die Frage, ob er Musiker sei, sehr davon distanziert. „Nein, er sei auf keinen Fall ein Musiker. Er benutze die Musik als eine Form von Sprache, so wie die Videoarbeit auch. Um seine Gefühle und Gedanken anderen mitzuteilen. Er will mit seiner Arbeit die Welt besser machen.” Er bezeichnet sich als aktiver Atheist und trägt sein Gedankengut in Form von Musik in die Welt. Paolo Ferrarini arbeitet zur Zeit in London als Übersetzer und befasste sich schon immer über die Sprache mit den verschiedensten Kulturen.
Seine CD, eine poetische und babylonische Mixtur von Songs mit unterschiedlichsten Sprachen läuft bei mir momentan öfters. „Gravitâ” war eine schöne poetische Abwechslung zum übrigen Programm und hat mich persönlich, nach diesen unzähligen Beiträgen über Fetisch und BDSM, wieder etwas zurück in die Welt gebracht.
Grüsse
Domenique
| Erotik | Für Anhänger der “Frei Körper Kultur” |
| Handlung | Musikvideo |
| Technik | Videoproduktion |
| Bildsprache | Künstlerisch-surreal |
| Tiefgang | Im Text und der Website zu erahnen |
| Seltenheitswert | Beim Künstler als CD und DVD erhältlich |
| Gesamtwertung | ★★★☆☆ |














