Highheels für Aschenputtel

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Aschenputtel, Aschenbrödel, Cinderella oder Cendrillon. Die kurz vor Mitternacht von der Party fliehende Aschenputtel, verliert auf der grossen Treppe einen ihrer bezaubernden Schuhe. Anhand dieses wunderschönen Schuhs findet sie dann der verliebte Prinz wieder. Denn Aschenputtel ist die einzige, der dieser einzigartige Schuh wie angegossen passt. Damit ist für ihn (glas)klar, dass es sich bei ihr um die mysteriöse und wunderhübsche Partybesucherin von letzter Nacht handelt und und so hält er auf der Stelle um ihre Hand an.

Da soll man noch fragen, wieso so viele Frauen von schönen Schuhen oder besser noch Highheels besessen und die meisten Männer derart fasziniert von Frauen in Stilettos sind. Wenn doch den Mädchen und Buben dieses Märchen schon im zarten Kindesalter immer wieder vorgelesen oder vorgeführt wird. Ich persönlich habe die romantische, tschechische Verfilmung “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” mehrfach gesehen.

Somit wäre die Frage, wieso Frauen glauben, mit den passenden Schuhen ihren Prinzen zu finden und fast alle Männer eine Frau in Highheels als besonders anziehend empfinden wohl ein für allemal streng wissenschaftlich und auch für den gesunden Menschenverstand leicht nachvollziehbar abschliessend geklärt.

Die schwedische Glaskünstlerin Asa Jungnelius hat diesen märchenhaften Fetisch, dieses immerwährende Objekt der Begierde in Glas neu interpretiert.

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Gläserne Grüsse
Domenique

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