Archive für März, 2009

Frühling wo bist Du

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag am 31. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Ich habe mich heute auf einen schönen, warmen Frühlingstag eingestellt, denn nach Aussage der Meteorologen sollte es heute 15 Grad und viel Sonnenschein geben. Doch es war kalt und trüb und somit meine Stimmung leider auch ziemlich Grau in Grau. Wären da nicht ein schöner Besuch bei meinen Eltern, die fantastischen Kochkünste meines Vaters und ein nettes Treffen mit einem liebenswerten, ehemaligen Sklaven gewesen, der seit meinem Umzug nun mit einer hübschen Nachfolge-Herrin durch die Lande zieht, so wäre es bei Grau in Grau und einer launischen Lady Domenique geblieben.

Da hat diese kleine Aufmunterung, die mir mein lieber Subbie heute zugesandt hat, neben den schönen Wiedersehen mit lieben Menschen, den Tag dann doch noch gerettet. Auf diese Weise freut man sich sogar einmal über eine graue Mauer.

Frühlingsgrüsse
Domenique

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Bullwhip-Workshop von MyMaster

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events am 30. März 2009 von Domenique von Sternenberg

MyMasterAm Samstag war ich nun zum zweiten Mal in diesem Monat an einem Bullpeitschen-Workshop. Dieses Mal in der Schweiz, in einer nüchternen Turnhalle irgendwo im Solothurner Outback wo sich 16 interessierte Frauen und Männer trafen, um unter der kundigen Leitung des aus Deutschland angereisten MyMaster das SM-Handwerk mit der Bullpeitsche zu erlernen. Auch wenn die Mehrzweckhalle eher längst verblichene Erinnerungen an lustige Turnstunden wachrief und auch die vorgeschriebenen Turnschuhe eher auf eine Sportveranstaltung schliessen liessen, war das Hauptthema dennoch SM mit der langen Bullpeitsche. Die Teilnehmer setzte sich aus einer bunten Schar von Individuen mit unterschiedlichstem Peitschen-Wissensstand zusammen. Was dabei allerdings eine Berliner Lady mit ihrer Rollschuh-Kür zeigen oder beweisen wollte, hat sich mir nicht erschlossen und wirkte etwas schräg. Vielleicht wollte sie den Einsatz der Bullwhip in freier Fahrt erlernen. Na ja, jedem wie es ihm gefällt, solange es die anderen nicht stört oder gefährdet. Weiterlesen »

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Strap On Dildo – geritten durch die Domina

Veröffentlicht unter Neue Toys, Shops am 29. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Ein Ritt der anderen Art, aber nicht weniger interessant und unterhaltsam wenn die Gurte auch hier gut umgeschnallt sind, kann mann und Frau mit dem Strap On Dildo auskosten. Der Umschnalldildo hat von der Lesbenszene, über die  BDSMer bis hin zu Vanilla-Heteros eine weite Verbreitung gefunden. Mittlerweile gibt es eine grosse Auswahl an praktischen und auch schönen Modellen sowie unterschiedlichste Dildos. Vom Klassiker aus dünnen Lederriemen zu breiten korsettartigen Gürteln aus den unterschiedlichsten Materialkombinationen und sogar mit eingebautem Vibrator, bis hin zu ganz ausgefallenen Strap On-Harnessen.

Im Bereich des BDSM hat der Einsatz eines Strap on neben dem lustvollen Aspekt noch weitere spannende Komponenten. Diejenige der Macht und Unterwerfung sowie die Demütigung und Erniedrigung des Submissiven. Dies ist besonders beim Arschfick der Fall und da gibt es doch ein paar Dinge denen man vorab etwas Beachtung schenken sollte, um unangenehme oder gar gefährliche Begleiterscheinungen zu vermeiden. Diese hier alle zusammenzufassen erspare ich mir aber und verweise auf die sehr empfehlenswerte und kompetente, deutschsprachige BDSM-Website Datenschlag, die alles sehr ausführlich erläutert. Weiterlesen »

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Strap-On Chair – ein Ritt für die Domina

Veröffentlicht unter Kunst am 27. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Immer wieder beschäftigen sich Künstlerinnen und Künstler mit Bereichen die auch zur BDSM-Kultur gehören. Die Themen Macht, Unterwerfung, Dominanz, Hingabe, Sex und Erotik haben schon seit dem ersten Kohlestrich an Höhlenwänden die jeweiligen Erschaffer und Betrachter beschäftigt. Hier im Blog habe ich schon des öfteren über zeitgenössische Kunst im Zusammenhang mit SM berichtet. Dass es dabei immer mehr Frauen sind, die sich an solche Themen wagen, ist wohl im Anbetracht der heutigen Geschlechterrollenentwicklung nicht sehr verwunderlich. Ja sogar sehr erfreulich was mein persönliches Interesse betrifft.

Eine Künstlerin, die mit ihrer Arbeit “Strap-On Chair” (2007) bewusst oder unbewusst einen nützlichen und humorvollen Beitrag zum Femdom-Lifestyle beigetragen hat ist Annika Schmidt aus den USA. Ihre Objekte sind eine wunderbare Erweiterung der “Living Furniture”-Idee für die nächste Party oder einem schönen Picknick mit Herrinnen und Sklaven im Park.

Wer mehr über Annika Schmidt und ihre künstlerische Arbeit wissen möchte, dem sei ihre Website mit noch ein paar anderen bizarren Arbeiten empfohlen.

Women Over men!
Domenique

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Im Banne der Gräfin von Henri Arradon

Veröffentlicht unter Literatur am 26. März 2009 von Domenique von Sternenberg

“Im Banne der Gräfin” von Henri Arradon”, ist eine von vielen interessanten Erzählungen aus dem Marterpfahlverlag von Rüdiger Happ. Ein Verleger, der sich seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahre 1998, in der Nische der deutschsprachigen BDSM-und Bizarrliteratur einen respektablen Namen gemacht hat. Ich hatte ihn Ende der 90er Jahre im OWK kurz kennengelernt und seine schriftliche Niederschrift über seinen damaligen Aufenthalt im Königreich habe ich heute noch, sie zeigte schon damals seine ausgeprägte Fähigkeit BDSM in gut geschriebene Worte zu fassen.

Bei der erotischen Erzählung “Im Banne der Gräfin” von Henri Arradon handelt es sich Anfangs um eine klassische Femdom-Geschichte, die zusätzlich noch mit einer lesbischen Beziehung angereichert wurde. Auch wenn hier einmal mehr die diversen Klischees von der edlen Gräfin und ihrem männlichen Sklaven im noblen Ambiente einer schlossähnlichen Villa strapaziert wird, sind wir doch ehrlich, wir alle träumen einmal von einem solchen Rahmen bei unseren erotischen Fantasien. So ist der erste Teil der Erzählung sicher eine stilvolle Inspiration für die eigenen Träumereien oder gar realen Szenarien. Im zweiten Teil kommt dann doch etwas die Ambivalenz der besonderen Konstellation zwischen Herrin und Sklave zum Ausdruck und entfernt sich damit von einer rein erotischen Femdom-Fantasiegeschichte mit Happy End.

Dazu einen kurzen Ausschnitt aus dem Roman, als kleine Verführung:

“Er wurde keineswegs enttäuscht. Als er auf die Minute genau zum vereinbarten Zeitpunkt am Tor der Villa klingelte, die um 1900 erbaut worden war und an ein kleines Schloß erinnerte, öffnete ihm die Frau die Tür, mit der er telefoniert hatte. Sie war vielleicht fünfunddreißig Jahre alt, mittelgroß und schlank. Ihre nackten Arme erschienen ihm fast eine Idee muskulös. Sie mußte eine regelmäßige Besucherin von Fitneßstudios sein. Ihrem an sich schönen Gesicht mit den großen dunklen Augen fehlten nicht dezent-herbe Züge. Ihre kurzgeschnittenen Haare waren ebenso pechschwarz wie ihr kurzes Kleid aus Leder. Mit Stiefeln hätte sie wie eine vollendete Domina ausgesehen. Sie trug allerdings hochhackige Schuhe und Straps, beides ebenso in Schwarz gehalten wie ihre lackierten langen Fingernägel. Selbst der Mund war dunkel geschminkt.

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Intime Briefe 1

Veröffentlicht unter Intime Briefe am 22. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Intime BriefeMit diesem Artikel eröffne ich in meinem Blog eine neue, interessante Rubrik. Ich werde unter dem Siegel “Intime Briefe” in Zukunft regelmässig Geschichten, Bewerbungen und schriftliche Fantasien von Sklaven aus meinem Archiv veröffentlichen. Es sind sehr persönliche Berichte die mir meine Sklaven nach eindrücklichen Sessions geschrieben und zugesandt haben. Oder erste, schüchterne Zeilen die ich von Bewerbern für eine Stelle als Putz- oder Haussklave erhalten habe. Aber auch Kurzgeschichten in denen sich hartgesottene Masochisten, gummierte Latexsklaven oder ungezogene TV-Zofen einen Besuch in meiner früheren Residenz in ihrer Fantasie ausgemalt haben. Selbstverständlich sind alle Hinweise auf reale Personen und Orte soweit geändert, dass die Diskretion für alle meine ehemaligen Sklaven, Zofen und Masochisten auch weiterhin gewährleistet bleibt.

Ich beginne diese Reihe mit einem meiner Lieblingstexte, den ich im vorhergehenden Bericht über Autofetischismus, schon kurz erwähnt habe. Es handelt sich um einen Erlebnisbericht den ich von einem meiner Vertragssklaven erhalten habe, kurz nachdem dieses von mir kreierte, extrem heisse Szenario in einer Grossstadt stattgefunden hatte.


Züchtigung unter dem Sternenhimmel

Auf dem Bahnhofsparkplatz herrscht die übliche Hektik von Zubringern und Abholern während ich nervös auf meine Herrin warte. Sie hat mich mit einem SMS an diesen Ort bestellt ohne weitere Angaben zu machen. Schon nach wenigen Augenblicken biegt Ihr schwarzer “Sklaventransporter” auf den Parkplatz ein. Ich ziehe die Ohrstöpsel meines iPod aus den Ohren und beeile mich zur Beifahrertür zu kommen. Ich drücke am Türgriff den Öffner, nichts. Noch einmal, wieder nichts. Ich höre wie der Schliessmechanismus klickt und ich kann die Türe jetzt öffnen. Im Streulicht des Bahnhofs kann ich die Herrin nur knapp erkennen. Sie trägt eine enge Reithose und die hohen schwarzen Lederstiefel und langen, schwarzen Lederhandschuhe. “Nicht wirklich das Outfit für einen unterhaltsamen Theaterabend” schiesst es mir durch den Kopf. Ich steige ein, schliesse die Türe. Sie hält mir ihre behandschuhte Hand zum Kuss hin. Ich neige meinen Kopf und küsse ihr in Verehrung die Hand. Dieses kurze Begrüssungsritual mit meiner Gebieterin ist auf einem sehr belebten Parkplatz nicht ungewöhnlich. Ich will den Sicherheitsgurt schliessen als Sie los fährt. “Noch nicht” sagt Sie kurz angebunden und ich halte inne. Mir schwant, dass ich den heutigen Abend wohl nicht in einem bequemen Kinosessel verbringen werde. Ein paar Meter weiter hält Sie noch einmal kurz an und hat plötzlich ein Paar Handschellen in der Hand. Ich versuche noch rasch meine Uhr auszuziehen um das Handgelenk frei zu haben, da rastet der erste Schliessmechanismus bereits ein. Ich kann die Uhr gerade noch in die Tasche gleiten lassen als Sie ungeduldig auch die zweite Rätsche zudrückt. Erst jetzt sehe ich aus dem Augenwinkel die Rohrstöcke, die hinter dem Sitz verstaut sind und etwas hervor schauen. “Zufällig sind die nicht hier” realisiere ich. Bevor ich mir weitere Gedanken machen kann, fischt Sie die lederne Augenbinde vom Rückspiegel und hält sie mir hin: “Anziehen und jetzt Sicherheitsgurte schliessen !” kommt der Befehl, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Ich zögere nicht, lass den Gurt einrasten und stülpe mir die Maske über die Augen. Sie tritt aufs Gas und prescht mit dem Auto auf die Strasse. Es gehen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Ich kann Sie nicht wirklich spüren. Ist sie wütend auf mich weil ich zu unverschämt war oder ist Sie in Spiellaune und hat beschlossen, heute besonders streng mit mir zu verfahren. Ich weiss es nicht. Weiterlesen »

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Girls & Legendary US-Cars by Carlos Kellá

Veröffentlicht unter BDSM-Lifestyle, Kunst am 20. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Da bleib ich doch gleich beim Thema “Ladies and Cars” und stell Dir die heissen Fotografien von Private Arrangements by Carlos Kellá vor. Der mir deshalb besonders aufgefallen ist, weil er nicht dem Klischee von schön polierten Autos mit dekorativ-räkelnden Bikini-Frauen gefolgt ist, sondern erotische Fetisch-Ladies ans Steuer der herrlichen US-Wagen gesetzt hat. Die Frauen haben in ihrer Wirkung eine faszinierende dominant-laszive Ausstrahlung, so dass zusammen mit dem Detailreichtum jede einzelne Aufnahme dem Betrachter eine Geschichte erzählt oder sie lösen, beim dafür Empfänglichen, erregende Fantasien aus. So auch bei mir als ich die Fotos für diesen Artikel auswählte und noch in den Träumen vom vorhergehenden Bericht verhangen war.

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Fährt die Domina selbst – oder lässt sie fahren ?

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 19. März 2009 von Domenique von Sternenberg

Jetzt kommt ja so langsam wieder die Zeit wo Autofahren neben der angenehmen Nützlichkeit der individuellen Fortbewegung auch zusätzlich wieder Spass macht. Dass sich die Meinungen zu diesem Artikel jetzt gleich teilen werden, ist mir als langjähriger Offroader-Fahrerin natürlich mehr als bewusst. Denn auch bei mir und Subbie taucht mit schöner Regelmässigkeit die Diskussion über ökologisch-zeitgemässe Mobilität versus unsere Benzinschleuder, genannt Sklaventransporter, auf.

carloskella0916

by permission of carlos kellá – calendar 2009

Allerdings ich hatte schon immer heisse BDSM-Fantasien in denen Autos eine tragende Rolle spielten. Daraus sind dann des öfteren reale Sessions mit coolen Autos entstanden. So zum Beispiel die nächtliche Auspeitschung meines Sklaven auf dem Dach einer Parkgarage unter voller Beleuchtung der vier Frontscheinwerfer eines Jeeps. Oder die Entführung des geknebelten, mit Augenbinde und Fesseln versehenen Sklaven und der Fahrt über Stock und Stein durch einen abgelegenen, einsamen Wald, wo Haselruten und Brennesseln den entführten Deliquenten erwarteten. Aber auch das erotische Schaulaufen einer nackten Sklavin an der langen Leine und auf extrahohen Highheels durch eine Hotelgarage war erregend. Dies nachdem die Besitzerin und ich den Champagner und die Lachscanapes von der weiss gedeckten Kühlerhaube des Range Rovers genossen hatten. Ebenfalls unvergesslich ist die Fahrt mit einem Sklaven, der vollständig eingeschnürt in einem Lederbondagesack steckte und so, selbstverständlich korrekt angeschnallt, im engen Sportsitz eines Porsche Cabriolets zur strengen Erziehung bei einer befreundeten Domina überführt wurde.

Trotz meines Faibles für starke Motoren und elegante Kurven benutze ich bei meinen täglichen Geschäften und Besorgungen in letzter Zeit immer mehr die öffentlichen Verkehrsmittel oder nehme sogar immer häufiger mein Fetisch-Fahrrad hervor. Mein grosses Auto wird vermehrt nur noch für Waren-und Sklaventransporte eingesetzt. Da kommt bei mir, als nicht gerade kleiner Fan von coolen Autos, die Frage auf: Muss es denn noch ein Geländewagen sein oder wie wäre es denn mit einem schnittigen, kleinen, sexy Roadster.

Bei der darauf folgenden geilen Träumerei kam ich am Ende zum träumerischen Schluss: Richtig schön und sexy würde es sich in einem heissen Roadster zusammen mit einer netten Latexzofe als Beifahrerin fahren. Den Sklaventransporter im Rückspiegel überwachend, der von einer feurigen Jungmistress gesteuert wird. Damit werden mein artgerecht gehaltener Subbie im Käfig sowie das ganze SM-Equipment, meine Kleidung und Highheels transportiert. Denn wo sonst sollen Sklave, all die vielen Toys, der Käfig und die heissen Fetischkleider bei längeren Reisen genügend Platz finden. Sicherlich nicht in einem Roadster-Kofferraum mit einem Volumen von gerade mal um die 150l. Da passt nicht mal Subbie gefahrlos rein.

Es gibt natürlich auch noch andere sexy Alternativen für eine dominante Lady in Sachen Auto. Dies hat wohl auch Duran Duran, eine New Wave-Band aus Grossbritannien, in ihrem erotischen Video “The Chauffeur” von 1983 gedacht.

Get the Flash Player to see this video.

Titel: The Chauffeur 1982
Album: Rio 1982
Band: Duran Duran
Regie: Ian Emes
Label: EMI

Gibt es Duran Duran auf MySpace?

Grüsse einer Autofetischistin
Domenique

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