Silvester 2009/10 unter dominanten Ladies
Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Events, Locations am 30. Dezember 2009 von Domenique von SternenbergSeit dem frühen Morgen bin ich nun an den letzten Vorbereitungen für unsere Reise nach Berlin. Zuerst hatte ich noch ein paar letzte Dinge eingekauft, wie zum Beispiel ein süsses Geschenke für unsere lieben Gastgeberinnen von der Avalon-Residenz. Anschliessend mal die ersten Sachen bereitgelegt für den Koffer. Der wirkt vor jeder Reise immer so verdammt klein. Denn die heikle Herausforderung besteht doch darin, neben schönen Fetisch-Outfits, Stiefeln und Schuhen auch noch das richtige Mass an SM-Reiseequipment auszuwählen. Dies alles unter der Vorgabe der Fluggesellschaft, 20 Kilogramm wenn möglich nicht zu überschreiten. Da mittlerweile die strengen Auflagen beim Handgepäck nach dem Attentat-Versuch in den USA wieder konsequenter gehandhabt werden, lässt dieses auch keinen Spielraum z.B. für eine Eisenkette oder dergleichen mehr offen.


Gerade habe ich einen sehr schönen Sklavenvertrag mit Siegel und Wappen auf Büttenpapier fertig gestellt. Diesen werden ich und mein Sklave in der Silvesternacht, in Anwesenheit mehrerer dominanter Freundinnen und ihrer Untergebenen, für ein weiteres Sklavenjahr mit einem Tropfen Blut besiegeln. Mein Sklave macht dies in völliger Freiheit, da sein letzter Vertrag mit mir schon am 28.12. 2009 ausgelaufen ist. Ich denke ihm ist diese Tatsache gar nicht bewusst. Das Wissen darüber würde allerdings sein Verhalten mir gegenüber wohl auch nicht verändern. Bin ich doch seine Herrin des Herzens.
Nun bei mir geht es weiter mit Pedicure, wobei ich diese ohne Hilfe meines “Fusssklaven” machen werde. Da dieser auch noch ein paar dringende Dinge aus seinem beruflichen Umfeld erledigen muss.
Eine, wenn auch kleine Reise wie diese im BDSM-Kontext, ist für mich immer etwas stressiger als wenn es vanilla-like auf Tour geht. Mit Bestimmtheit ist es von mir selbst gemachter Stress. Denn ich versuche immer in letzter Minute noch möglichst alle BDSM-Eventualitäten zu berücksichtigen, alles perfekt einzuplanen und dafür auch alles mit dabei zu haben. Während der Reise stellt sich dann meist heraus: “Es wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wurde” und Flexibilität ist ohnhin die beste Einstellung auf Reisen. Über die Jahre habe ich aber einfach akzeptiert, dass diese leichte Nervosität und das gestresste Verhalten bei mir einfach dazu gehört und wohl Teil der Vorfreude ist. Vorfreude auf die fantastische Avalon-Residenz mit den vielen Möglichkeiten, auf eine rauschende Party im Equipage und auf eine private Femdom-Nacht mit lieben Freunden unter unserer Schirmherrschaft. Dazwischen vielleicht etwas Berlin-Sightseeing und eine allererste Currywurst für mich.
Grüsse
Domenique
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