Restriktive Schmuckkunst von Rebekah Frank
Fesseln aus Eisen sind eine eigene Sparte im ganzen Bereich der erotischen Bondage- oder Fesselleidenschaft. Das kühle und unnachgiebige Eisen wirkt noch eine Spur konsequenter und unausweichlicher als alle anderen Fesselpraktiken auf den oder die Gefesselte. In Eisen eingeschlossen bedeutet harte Druckstellen, Befreiung nur mit Schlüssel oder grossem Werkzeug. Das Eisen wirkt auch durch das Gewicht, mit der es um den Körper oder auch nur die Glieder liegt, zusätzlich massiv. Eisenfesseln erinnern auch immer an reale Restriktionsmassnahmen aus dem Strafvollzug, Verhaftung oder Einkerkerung. Dabei spielt bei nicht wenigen Anhängern dieser Praktiken, der erotische Fetischismus zu Eisenfesseln und den unzähligen Varianten eine wichtige sexuelle Rolle.
Sehr oft werden original Stahlfesseln aus dem Strafvollzug oder Nachbildungen antiker Fesseln eingesetzt. Aber auch Ketten und Schlösser aus dem Baumarkt finden Verwendung in den eisernen Szenarien. Selbstverständlich gibt es auch in diesem Bereich professionelle Schlosser, Schmiede und ambitionierte Heimwerker die eigene Fessel-Ideen in Eisen umsetzen. Dabei sind aber aussergewöhnliche und gleichzeitig auch schöne Kreationen immer die Ausnahme.
Aus einer ganz anderen Ecke, diejenige des Kunsthandwerks und Schmuckdesigns, kommen die hier gezeigten wundervollen Fessel-Schmuckstücke. Die Künstlerin Rebekah Frank aus Austin, Texas hat eine kleine Serie an sehr speziellen Schmuckobjekten geschaffen. Es handelt sich dabei mehr um Schmuck als um wirkliche BDSM-Toys die zum Spiel geeignet sind. Aber für einen schönen, bizarren Auftritt oder besonderes, einzigartiges Ritual sind diese fantastischen Kunstwerke sicher der grosse Hingucker und der oder die Trägerin sind damit äusserst wirkungsvoll geschmückt. Mir persönlich gefällt die Rückenfessel am besten und wenn der Winkel individuel richtig eingestellt ist, kann sich der Sklave auch ohne geschlossene Armspange nicht einfach rauszwängen.
Das Halsband ist in der Form ein wehrhaftes und unnachgiebiges Halskorsage, das dem Träger nicht viel Freiheit lässt und dem Sub eine steife, fixierte Haltung auferlegt. Dass es sich um restriktiven Schmuck handelt und weniger um eine Sklaven-Halsband, ist daran zu erkennen, dass der Ring für die Leine vorne fehlt.
Das einschränkenden Armband oder als Armfessel einzusetzenden Schmuckstück wirkt auch sehr einschüchtern, aber auch die Gefährlichkeit ist um einiges höher. Ich möchte mir gar nicht im Detail vorstellen, was ein tolpatschiger Sklave sich selbst und seiner Umgebung damit alles antun könnte.
Grüsse aus der Werkstatt
Domenique




















