Archive für August, 2011

Demnächst aus Berlin…

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 30. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Es gibt ein paar Grossstädte in Europa zu denen ich einen besonderen Bezug habe, dazu gehört Berlin. Eine Stadt, die für mich immer schon sehr ambivalent war und immer noch ist. Und gerade deshalb hat Berlin und seine Bewohner bei jedem meiner Aufenthalt so unendlich viele Möglichkeiten an kreativer Inspiration geboten.

Ab nächster Woche werde ich für mehrere Tage in diesem grossen “melting pot” unterwegs sein. Allerdings nicht nur, wie bei den letzten meiner Besuche, auf kinky Spuren. Es ist an der Zeit auch wieder mal auf ganz anderen, interessanten Pfaden zu wandeln.

Ich freue mich natürlich total und meine Notizen von spannenden Orten, weit ab von den Touristenpfaden, verlängert sich beinahe täglich.

Der Zufall hat es so geregelt, dass ich genau in einem Zeitraum dort sein werde, in dem keine besonderen Events in Sachen BDSM und Fetisch am laufen sind. Etwas später gibt zum Beispiel der junge und äusserst kreative Bondagekünstler Hajime Kinoko aus Japan einen umfangreichen Workshop. Wäre ja eine wirklich sehr interessante Chance gewesen, viel zum Thema Shibari von einem wunderbaren Künstler zu lernen. Zuerst war ich etwas enttäuscht über die verpasste Gelegenheit, aber nun bin ich eigentlich doch ganz froh, viel Zeit zu haben um Berlin erneut zu erkunden, Freundinnen zu treffen und einfach wieder mal ohne Termine und Pläne den Puls der Stadt zu spüren.

Grüsse aus dem Blog-Office
Domenique

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Shopping mit masochistischen Ansätzen

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Shops am 23. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Es kam wie ich es erwartet hatte! Der Shopping-Ausflug begann noch ganz angenehm und freudig in meinem gut klimatisierten Sklaventransporter. Vor lauter Vorfreude habe ich es sogar unterlassen, meinen Sklaven artgerecht im Käfig zu transportieren. So sass er wohl temperiert und bester Laune neben mir auf dem ledernen Beifahrersitz und genoss die Fahrt in die Grossstadt.

Ein Parkplatz fand sich, fast wie bestellt, direkt vor dem Haus, der von mir ausgewählten Schweizer Modedesignerin, welche Freude. So sah es aus, als müsste ich nur noch schnell auf den Highheels in den Showroom stöckeln und wäre damit der Mittagshitze schön ausgewichen. Doch oh Schreck, nichts von kühl-klimatisierter Atmosphäre. Nicht mal ein simpler Ventilator war in den grosszügigen und edlen Räumlichkeiten auszumachen.

So langsam bewahrheitete sich meine Vorahnung und bei jeder Anprobe eines Kleidungsstücks, das ich, mein Subbie oder die Modeschöpferin aussuchten stieg meine Betriebstemperatur und mein Körper tat das, was er in solchen Situationen immer zu tun pflegt, er schwitzt. Was die sich langsam verändernde Befindlichkeit der Herrin betraf, so konnte man durchaus eine Tendenz in Richtung gefährlicher Überbelastung wahrnehmen.

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Das kühlste Plätzchen ist im Dungeon

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle am 19. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Ich weiss, man sollte nun wirklich nicht nörgeln wenn der Sommer uns mit sonnigem Wetter beglückt, aber in meinem Blog-Office ist es so was von heiss und schwül! Das ist echt nur etwas für Masochisten. Nicht mal mein schöner alter Ventilator aus Indien kann da noch etwas ausrichten. Denn mit dem Gebläse fliegen mir ständig Strähnen meiner langen Haare ins Gesicht und ich bin ja echt voll kitzelig auf so feines Gefussel. Also alles irgendwie zum aus der Haut fahren oder besser noch, in die Tiefe des Untergrunds.

Denn ich habe vorhin gerade mal noch eine der letzten SM-Kisten des Feriengepäcks in den Dungeon runter gebracht und welche Wohltat kommt mir da entgegen. Kühle, angenehm temperierte Luft und ein Klima einfach zum hinlegen.

Ich werde wohl mit meinem Laptop, der angefangenen Flasche Champagner und ein paar leckeren Lachsschnittchen umgehend da runter ziehen und dort auch gleich übernachten. Mein Sklave darf dann im Arktis-Schlafsack eingemummelt und natürlich gefesselt in meinem Büro so richtig kuschelig warm nächtigen. Ein bisschen Schwitzen soll der Gesundheit ja durchaus zuträglich sein.

Für Morgen ist für mich eine wunderschöne Shopping-Tour mit Herbstkleider-Kauf und Highheels-Aussuchen angesagt. Der Grund: Ich bin vor Kurzem wieder einmal ein Jährchen älter geworden und darf mir, als Geschenk von meinem geliebten Sklaven, ein paar schicke Stücke aussuchen.

Ich bin mir allerdings nicht mehr ganz so sicher, ob dies für mich wirklich ein wunderschönes Vergnügen wird, oder doch eher die Maso-Tour für eine schwitzende Herrin, die unbedingt wieder mal was Aktuelles in Sachen Kleider und Highheels benötigt. Nun, mein Subbie wird jedenfalls mit dabei sein, denn einer muss ja schliesslich all die hübschen Tüten tragen und er wird dann wohl seiner etwas überhitzten und sadistischen Herrin auch noch als devoter Blitzableiter dienen müssen.

Besonders spannend wird es dann natürlich im Schuhgeschäft, wenn er vor mir kniet und mir die diversen Schuhmodelle über die, mit Nylonstrümpfen umhüllten, Füsse streift und dabei harsch zurecht gewiesen und gedemütigt wird.

In diesem Sinn geniesst die Tage in welcher Variante auch immer.

Grüsse aus dem küüühhlen Dungeon
Domenique

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Femdom-(mini) Sommercamp 2011- eine kleine Rückschau

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events, Locations am 17. August 2011 von Domenique von Sternenberg

(Hängevariante für jene, denen Jute-Seile echt zu kompliziert sind)

Noch immer sind mein Gedanken und Gefühle von den vergangenen zwei Wochen geprägt. Auch wenn sich der Alltag mit seinen üblichen Aufgaben hartnäckig in den Vordergrund drängt, so kommen mir immer wieder heisse Szenen, lustvolle Lektionen, kleine Begebenheiten und die schönen Gespräche in den Sinn, die ich mit meinem Sklaven oder mit Herrin A. und ihrem Sklaven geführt habe.

Da tauchen jetzt auch wieder die Ideen auf, die wir am Pool, beim Nachtessen oder im Anschluss der abendlichen Session’s bei einem Glas Rosé unter dem Sternenhimmel gesponnen hatten. Diese sind nun unbedingt für die Zukunft festzuhalten, müssen notiert und eingeordnet werden. Aber auch die tiefe und innige Verbundenheit mit meinen Sklaven hat unser Feuer der Liebe und die sinnliche SM-Leidenschaft erneut stark auflodern lassen und neue Gedanken für eine Verstärkung der konsequenten Sklavenhaltung sind entstanden. Dieses, wieder intensivierte, Gefühl hin zu unserer 24/7-FLR-Beziehung (Female Led Relationship) soll lange anhalten und nicht, wie es so viele selbst aus ihrer Beziehung kennen, durch Stress und Alltagsleben langsam wieder einschlummern.

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Der Quoten-SMler an der Streetparade

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events am 15. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Dass es die Streetparade in Zürich bis zum zwanzigjährigen Jubiläum gibt, hätte ich ja damals, als ich an der zweiten Parade mit dabei war, nicht gedacht. Aber es ist echt eine schöne Leistung und immer ein herrliches Symbol für Liebe, Freiheit, Toleranz, Respekt und Kreativität aller Klassen.

photo by p.hort via Tages-Anzeiger

Auch wenn ich nun schon Jahre nicht mehr dabei war, habe ich die Parade immer wieder gerne aus der Ferne beobachtet. Dabei habe ich mit schöner Regelmässigkeit immer ein paar SMler in der Menge entdecken können. Allerdings wurden es über die Jahre immer weniger und mittlerweile hat es auch kein Lovemobile aus der Fetischparty-Szene mehr dabei, das im Korso der Sound-Trucks mitfährt. Dieses Jahr hatte ich sogar das Gefühl, dass es langsam vorbei ist mit Dominas, Masters, Sklaven und Sklavinnen an der Streetparade, denn ich habe dieses Jahr keinen der BDSM- und Fetischanhänger unter den verschiedenen Foto- und Filmaufzeichnungen entdecken können. Doch ein Leser hat mir heute dieses Bild zugesandt und somit wurde doch noch der Quoten-SMler, ja sogar unter weiblicher Herrschaft, für die Streetparade 2011 gefunden.

Grüsse wieder aus dem Blog-Office
Domenique

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Die Leichtigkeit des dominanten Seins

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Locations am 10. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Ich melde mich wieder mit ein paar Zeilen aus dem (mini-) Femdom-Sommercamp. In den vergangenen Tagen fand ich einfach keine Zeit, um das Laptop aufzustarten und die vielen Erlebnisse, SM-Sessions und sonstigen Begebenheiten in und um unser südfranzösisches BDSM-Camp schriftlich festzuhalten.

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Die kleine Schwester der Streckbank und Zentai im Pool

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Locations am 5. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Mittlerweile sind wir bestens eingerichtet in unserem Sommercamp, die Aufgaben sind klar verteilt und unsere SM-Playzone für die Abende ist wunderchön eingerichtet.

Im kleinen Schuppen habe ich noch zusätzlich eine kleine Schwester der grossen Streckbank gefunden und mein Sklave musste sie unter erschwerten Bedingungen reinigen. Was er bestens erledigt hatte, überhaupt die Sklaven sind beinahe zu wohlerzogen und pflichtbewusst. Es braucht schon ein einiges an Aufmerksamkeit von uns Herrinnen um Vergehen wahrzunehmen und die Abstrafung dann jeweils zu willkommenen Erziehungslektionen auszugestalten.

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Einweihung des neuen Slings und erste SM-Play-Night

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Locations am 3. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Gestern bestanden die Aktivitäten tagsüber, aus der Abstrafung der Vergehen des Vortages, ein fieser Beauty-Salon für den einen Sklaven, Strafschwimmen im Pool mit Drill der Herrin, Sonnenbad für die Ladies sowie meine 1,2km schwimmen im Pool. Aber auch einrichten der SM-Zonen, Aufhängen des Slings und etwas Umstellen der Terrassen-Bestuhlung nach unseren Wünschen.

Auch Lesestoff ist natürlich dabei, so quält sich Lady A. im Moment noch etwas durch das Taschenbuch mit dem Titel “Enführt – die Geschichte einer Abrichtung Teil II” von Uli Bendrick. Nach ihrer Aussage kein empfehlenswerter BDSM-Roman, da nicht Consensual und mit vielen grässlichen Gewaltszenarien.

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Ankunft und erste Tage im SM-Sommercamp 2011

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Locations am 2. August 2011 von Domenique von Sternenberg

Es sind schon drei Tage her, dass wir etwas erschöpft von der Fahrt und den stressigen Tagen davor, in unserer Ferienresidenz auf einem Hügel im Hinterland der Còte d’Azur angekommen sind.

Der erst Abend verlief ruhig und noch relativ Vanilla mit dem entladen der Autos, Zimmerverteilung, Erkunden des Anwesens und geselligem zu Abend essen. Erstes Fazit über das Haus, es liegt wunderbar abgelegen, nur über eine steile, mit Barriere abgesperrte Schotterstrasse zu erreichen und mit wunderbarer Aussicht und ist sehr hübsch eingerichtet. Für unsere BDSM-Spielereien hat es genügend interessante Möglichkeiten. Ja, es hat sogar, wie im Sommercamp vor zwei Jahre in Frankreich, einen kleinen Geräteschuppen der sich als schlecht Wetter-Alternative mit etwas Einsatz zu einem schönen Dungeon umgestalten lässt. Und wie wir schon jetzt feststellen konnten, kann es hier in den Hügeln in der Nacht doch recht abkühlen.

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