Archiv der Kategorie 'Aus dem Alltag'

Selfbondage Forum

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Video/Movies am 28. August 2010 von Domenique von Sternenberg

In den vergangenen Tagen hatte ich auf meinem Blog eine Menge Besucherinnen und Besucher vom SelfbondageForum die sich sehr für meinen Artikel über den Latex Cube und das von mir und meinem Subbie nachbearbeitete Hersteller-Video interessierten.

Als kleines Dankeschön an das SelfbondageForum für die Aufmerksamkeit hier ein kleiner, unterhaltsamer Tipp, wie es zur Erntezeit auf dem Lande in Sachen Selfbondage abgeht.

Selfbondage-Grüsse
Domenique

PS: Und natürlich noch die Warnung an alle Dumpfbacken: “Don’t try this at home” – nicht nachmachen, es könnte ihre Gesundheit gefährden. Die Aufnahme wurde speziell arrangiert.

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Putzsklave sucht passende Herrin 5.Teil (Der gar nicht so schäbige Rest)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 27. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Nun sind wir beim fünften und letzten Teil des Handbuches für Putzsklaven von Pirx angelangt:

HANDBUCH FÜR PUTZSKLAVEN – 5.Teil:
DER GAR NICHT MAL SO SCHÄBIGE REST

Alle anderen will ich hier eher knapp abhandeln. Sie sind genauso wichtig, wie die vorher beschriebenen und natürlich ist ihr Anliegen genauso berechtigt. Vor allem sind sie wichtig, weil sie einem auf der Suche nach einem Putzsklaven mindestens genauso oft begegnen. Aber im Sinne unserer Zirkelintention sind sie nicht so sehr im Fokus, weil sich ihre Sehnsucht noch weniger direkt auf die Hausarbeit bezieht und in vielen Fällen noch leichter durch andere Dinge substituiert werden kann.

Der Maso-Putzsklave:
Masochisten suchen in einer Stelle als Putzsklave – wie könnte es anders sein – Schmerz und Erniedrigung. Das kann von banalen Prügelstrafen, die durch bewusst platzierte kleine Mängel bei der Verrichtung der Arbeit – die unter Umständen eine reine Kulisse ist – provoziert werden, bis hin zu psychischer Demütigung durch Entmännlichung oder Ausbeutung gehen. Welche Bedeutung dabei die Hausarbeit hat und welche Sessions möglich sind, hängt von den Geschmäckern der Beteiligten ab. 

Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber ich vermute, dass es für eine passionierte Sadistin vergleichsweise leicht ist, ein passendes Gegenüber zu finden. Schwierig ist es dagegen, keinen Masochisten zu finden, wenn man keinen sucht. Erfahrungsgemäss sprechen viele der Formulierungen mit denen vermeintlich klarzustellen versucht wird, dass es keine Session und keine Bestraflohnung geben wird, gerade die an, die dies suchen. Das ist ähnlich wie mit den Fetischisten. Beide Neigungen überlappen sich wahrscheinlich auch ziemlich stark.

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Putzsklave sucht passende Herrin 4.Teil (Der Haushalts-Fetischist)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 26. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Hier kommt der vierte Teil zum Thema Putzsklaven:

HANDBUCH FÜR PUTZSKLAVEN – 4.Teil:
DER HAUSHALTS-FETISCHIST

Eine Frage irritiert mich immer wieder: Die Frage nach dem Wunsch-Outfit. Nicht, dass diese Frage falsch wäre. Im Gegenteil. In erster Linie ist es gut und richtig, dass der Begriff „Putzsklave“ häufig intuitiv mit Fetischismus in Verbindung gebracht wird. Ausserdem ist es wichtig, dass Herrin und Sklave über diese Ebene von Wünschen reden und eine Auswahl an Requisiten und Kostümen finden, die beiden Freude machen. Jeder Masken-Fetischist, der einmal zum Tragen von High Heels gezwungen war, weiss, dass sich unterschiedliche Dinge unterschiedlich anfühlen können – auch wenn sie zuweilen in die gleiche Schublade gepackt werden. 

Was mich aber irritiert, ist der technokratische Unterton, der sich in Kontaktanzeigen auch manchmal in dem Passus „Wunsch-Outfit darf mitgebracht werden“ ausdrückt. Nicht in allen Fällen zielt diese Frage darauf ab, die Möglichkeiten und Grenzen einer Interaktion auszuloten. Zuweilen steht dahinter einfach die Vorstellung, der Sklave werde artig putzen, solange er dabei sein Lieblingskleidchen tragen kann.

Ich kann die Fetischisten verstehen, die nach ein oder zwei Stunden Probeputzen unversehens wieder verschwinden. Fetischistisch orientierte Putzsklaven suchen sich deshalb eine Herrin, weil auch die Inszenierung eines Fetischs einer Interaktion bedarf. Beim Putzen eine Kittelschürze tragen kann man auch zuhause. Da wird man davon nicht nur geil, sondern kriegt nebenher auch noch die eigene Tropfsteinhöhle sauber – die man als Putzsklave in der Regel sträflich vernachlässigt, um genug Kapazität für die Wohnung der Herrin zu haben. Auch als Fetisch-Putzsklave macht man sich auf die Suche nach einer Herrin, weil man sich für den Aufbau der erotischen Spannung – die sich in diesem Fall vielleicht aus einem objekthaften Fetisch speist – eine Partnerin wünscht. Ein Putzsklave, der sich aus fetischistischer Neigung bewirbt, macht nur Spass, wenn man selbst auch an dessen Fetisch Spass hat.

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Putzsklave sucht passende Herrin 3.Teil (Der hingebungsvolle Diener)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 24. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Hier ist der dritte Teil zum Thema Putzsklaven:

HANDBUCH FÜR PUTZSKLAVEN – 3.Teil:
DER HINGEBUNGSVOLLE DIENER

Man könnte diese Leute als Genussvampire bezeichnen. „Ich möchte einer Herrin dienen“, heisst bei einem hingebungsvollen Diener soviel wie „Ich möchte ihr Genuss bereiten und ihren Genuss miterleben“. Ähnlich wie Graf Dracula seine Lebensenergie aus der anderer bezieht, bezieht ein Diener seinen Genuss aus dem Miterleben des Genusses eines geliebten oder begehrten Menschen. Der Unterschied ist, dass dieser Genuss nicht abgesaugt wird und dem „Opfer“ verloren geht, sondern, dass eher eine Art Resonanzeffekt entsteht. Der Genuss des Nehmenden und der des Gebenden stacheln einander an. 

Grundsätzlich passend ist, wenn der Wunsch, Genuss zu bereiten, auf eine zunächst durchaus egoistische Genussfreude trifft. Ist diese mit Extrovertiertheit und ebenfalls einer gewissen Empfänglichkeit für die Freude des anderen verbunden, kann man sich mit banalen Dingen wie Fliesen scheuern wunderbar gemeinsam hoch schaukeln.

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Putzsklave sucht passende Herrin 2.Teil (Der artige Hausmann)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 22. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Dann folgt auch gleich der zweite Teil zum Thema Putzsklaven:

Handbuch für Putzsklaven – Teil 2:
DER ARTIGE HAUSMANN

Gehorchen müssen, geführt und geformt werden, die strenge Herrin zufrieden stellen – das ist die Sehnsucht des artigen Hausmannes. Er sucht das Gefühl, unter der Fuchtel einer starken Frau zu stehen und von ihr in möglichst jeder Hinsicht bevormundet und geformt zu werden. Auch er ist eifrig bemüht, die Hausarbeit so zufriedenstellend wie möglich zu erledigen. Allerdings sucht er dabei nicht – wie der Adorer – die sich immer wieder erneuernde Sehnsucht in der Zurückweisung, sondern deren Erfüllung in der Fremdbestimmung.

Sein Erleben intensiviert sich nicht durch Missachtung, sondern ganz im Gegenteil durch strenge Aufsicht und ständige Bevormundung. Ihm fährt es wie eine Flaschenbürste durchs Rückenmark, wenn man ihm den Kegelabend streicht, damit er Zeit für die Bügelwäsche hat – selbst dann, wenn es seine eigenen Hemden sind, die er dann bügelt. Der wohlige Schauer am nächsten Morgen ist bei ihm eher die süsse Erinnerung an diesen Moment. 

Das Dienen dreht sich für ihn um die Inszenierung solcher Momente. Natürlich kann auch die Aussage, dass er in Zukunft jeden Samstag mit Putzen zu verbringen habe, einen solchen Moment ausmachen. Und so etwas kann auch lange nachhalten.

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Putzsklave sucht passende Herrin 1.Teil (Der leidenschaftliche Adorer)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 21. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Hier also der erste Teil zum Thema Putzsklaven:

HANDBUCH FÜR PUTZSKLAVEN – 1.Teil:
DER LEIDENSCHAFTLICHE ADORER

„Du brauchst mich, Looser, nicht ich dich.“ 

Der Begriff „Adorer“ (zu deutsch „Verehrer“) ist vor allem in der Moneyslavery-Szene üblich. Er passt aber auch auf manche Putzsklaven sehr gut, weil im Grunde das gleiche Verhaltensmuster dahinter steht. Der Putzdienst nimmt hier die Stelle der Tributzahlung ein. 

Der Adorer geht voll darin auf, seine Herrin anzuhimmeln und sucht das Erlebnis, von ihr rücksichtslos ausgenutzt und dann zurückgewiesen zu werden. Er versucht, die äusserst gefühlsintensive Situation des unglücklichen Verliebtseins zu kultivieren und zu ritualisieren und den traurig-schönen Zyklus aus inbrünstigem Liebeswerben, bangem Hoffen, derschmerzvollen Zurückweisung und des hoffnungslos romantischen Liebeskummers immer und immer wieder zu durchleben. Für ihn dreht sich die Inszenierung um Verhaltensweisen, die ihn immer wieder verleiten, sich trügerischer Hoffnung hinzugeben und sich für seine Angebetete restlos zu verausgaben.

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Putzsklave sucht passende Herrin (Vorwort)

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Literatur am 20. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Zeichner nicht bekannt

Mein Sklave erhält von mir regelmässig die Erlaubnis frei im World Wide Web herum zu surfen. Natürlich auch mit einem kleinen Hintergedanken von meiner Seite, dass er so vielleicht auch spannende Fundstücke für unsere Beziehung und den Blog aufstöbert. So hatte er mich kürzlich auf eine interessante Artikel-Serie in der Sklavenzentrale zum Thema Putzsklaven aufmerksam gemacht.

Die Beiträge von pirx über die Gattung Putzsklaven habe ich als so treffend und informativ empfunden, dass ich sie meinen Leserinnen und Lesern unbedingt hier näher bringen möchte. Es freut mich deshalb besonders die Genehmigung des Autors dazu erhalten zu haben. Herzlichen Dank!

Handbuch für Putzsklaven

…oder besser gesagt für die Damen, die einen suchen.

Braucht man so was eigentlich? 

Schon gut, ich weiss, welche lautstarken Proteste dieser Versuch, mal wieder alles in Schubladen zu pressen, verursachen wird. Ich verstehe das ja auch. Andererseits: Schaut man mal die einschlägigen Kontaktanzeigen durch oder hört man sich die üblichen Geschichten an, dann ergibt sich ein seltsames Gesamtbild. Herrinnen suchen jahrelang verzweifelt nach einem Putzsklaven. Putzsklaven suchen jahrelang ebenso verzweifelt nach einer Herrin. Und wenn aus irgendeinem Grunde einmal zwei zusammenfinden, dann sind in aller Regel beide bald um eine schlechte Erfahrung reicher. 

Meistens hat so was mit fehlgeschlagener Kommunikation zu tun. Unterschiedliche Erwartungen prallen aufeinander und werden nicht als solche erkannt. Scheinbar tun sich beide Seiten sehr schwer, darüber zu sprechen.

In der Szene-Öffentlichkeit herrscht allgemein grosses Rätselraten, welche Motivationen sich eigentlich genau hinter dem Begriff Putzsklave verbergen. Ein kleines bisschen Aufklärung wäre wohl ganz gut. Und um persönliche Beweggründe zu verstehen, sind Schubladen allgemein ganz gut. 

”Schublade” ist in diesem Zusammenhang allerdings eine irreführende Metapher. Denn Putzsklaven kann man nicht eindeutig in die Kategorien einteilen, die ich in der folgenden kleinen Artikelserie beschreiben möchte. Sie sind eher so etwas wie Etiketten. Und auf jedem Putzsklaven kleben mehrere davon. Sie repräsentieren eher so etwas wie grundlegende Sehnsüchte, die man in der Position als Putzsklave erfüllen wollen kann. Jeder, der sich als Putzsklave bewirbt, hegt mehrere davon. Daraus setzt sich seine individuelle, komplexe und meist auch in sich widersprüchliche Motivationslage zusammen. Aber erfahrungsgemäss lassen sich die meisten individuellen Motivationen näherungsweise dadurch beschreiben, dass man sie auf diese Archetypen zurückführt. 

Ein Handbuch braucht man nicht. Das würde wahrscheinlich sogar eher eine falsche Sicherheit vorgaukeln. Aber es hilft ungeheuer bei der Suche nach einem passenden Gegenüber, wenn man sich klarmacht, welche Wünsche und Bedürfnisse dieses vorantreiben könnten. Und noch mehr hilft es, sich klar zumachen, welche davon zu den eigenen Erwartungen passen könnten und wie man am besten damit umgeht. Deshalb will ich mich in einer kleinen Serie über die Archetypen, die ich kenne, auslassen. Sicher gibt es noch mehr. Und jeder ist frei, diese Liste zu erweitern. Aber diejenigen, die ich bis jetzt einigermassen verstanden habe, sind 

der leidenschaftliche Adorer, 
der artige Hausmann, der hingebungsvolle Diener, der Haushalts-Fetischist und die unterschiedlichen “unechten” Putzsklaven. 

Naja, zumindest nenne ich sie so. Und um die soll es in den folgenden fünf Abschnitten gehen. Vielleicht hilft es ja.

Viel Spass beim Ausprobieren!

© pirx

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Arbeiten am Blog

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, Video/Movies am 17. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Seit Sonntag sind ich und mein IT-Sklave am überprüfen, aufdatieren und überarbeiten meines gesamten Blogs. Mein Sklave hat dabei ein paar schwierige und wichtige Updates vorgenommen und auch sonst noch einige Ungereimtheiten im Hintergrund bereinigt. Ohne seine grosse Unterstützung wäre es mir wohl nicht möglich so interessante Seiten wie zum Beispiel das fantastische Blog-Lager oder die Kinky-Places (wird auch noch überarbeitet und aktualisiert) im Blog zu haben.

Aber auch bei der Bearbeitung von Videos ist er immer wieder eine grosse Hilfe. In den letzten Tagen habe ich die Kategorie Video/Movies überarbeitet und diverse Videos die auf Youtube verschwunden sind anderweitig ergänzt. Wer also Lust auf heisse Musikvideos, besondere BDSM-Femdom-Film-Trailer und kinky Kurzfilme hat, dem kann ich die Kategorie Video/Movies nur empfehlen.

Ein Fundstück aus den Tiefen der englischen TV Comedy-Serien habe ich bei meiner jetzigen Suche im Web entdeckt. Die Serie “The Worm That Turned” aus dem Jahre 1979/80 war Teil der sehr erfolgreichen Comedy-Serie “The Two Ronnies” mit Ronnie Barker und Ronnie Corbett die von 1971 bis 1987 auf BBC1 ausgestrahlt wurde.

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