Archiv der Kategorie 'Kunst'

Thierry Mugler – Galaxy Glamour by Danièle Bott

Veröffentlicht unter Fashion, Kunst, Literatur am 1. September 2010 von Domenique von Sternenberg

Bei den bekannten Modeschöpfern gibt es nur einen der mich über Jahrzehnte immer wieder überrascht und absolut gepackt hat mit seinen wahnsinnigen Kreationen. Dass er sich 2001 aus dem Modegeschäft zurück gezogen hatte empfand ich als sehr schade. Die Rede ist von dem aus Strassburg stammenden Thierry Mugler. 1970 kam er nach Paris und schon drei Jahre später entwarf er seine erste, für Aufsehen sorgende Kollektion. Sein Stil war geprägt von heroischen Frauen, unnahbaren Göttinnen und strengen Amazonen. In seinen Entwürfen waren immer auch die typischen Fetischmaterialien wie Leder, Lack, Latex, Nylon und Pelz zu finden. Dies hat mich schon in jungen Jahren immer völlig fasziniert und so habe ich alles verfolgt was über die Jahre von Thierry Mugler so einzigartig kreiert wurde.

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Buttocks by Ruth Hogben

Veröffentlicht unter Kunst, Video/Movies am 9. August 2010 von Domenique von Sternenberg

Als kleine Abwechslung zu den Berichten über meine SM-Ferien, möchte ich hier gerne ein ganz aktuelles Video von Ruth Hogben vorstellen. Eine wunderschöne Slow Motion-Studie über die Wirkung von Schlägen auf einen wunderschönen Po. Es braucht etwas Geduld sich die ganzen vier Minuten des stillen und langsamen Kunstvideos anzuschauen und wie ich persönlich finde, fehlt doch sehr ein guter, stimmiger Soundtrack dabei. Es hat mich sehr gereizt dies nachträglich noch einzufügen, aber dies hätte die künstlerische Idee von Ruth Hogben verfälscht und wäre sicher nicht in ihrem Sinne.

Sie ist Filmemacherin in London und hat 2005 und 2009 Nick Knight bei Fotoprojekten von Showstudio assistiert. Dazwischen hat sie selbst Videos für/mit Gareth Pugh, Katie Shillingford, Matthew Stone und Francesca Burns in Zusammenarbeit mit Showstudio produziert.

Get the Flash Player to see this video.

Filmregie: Ruth Hogben
Styling: Ellie Grace Cumming
Performance: Esme Bianco and Valeria
Veröffentlicht: 28. Juli 2010

(Thanks to Showstudio)

Grüsse aus dem Filmarchiv
Domenique

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Achtung kinky Umfrage!

Veröffentlicht unter Aus dem Alltag, BDSM-Lifestyle, Events, Fashion, Intime Briefe, Kunst, Link, Literatur, Locations, Musik, Neue Toys, Shops am 21. Juni 2010 von Domenique von Sternenberg

Nun möchte ich wieder einmal von Dir, treue Leserin oder Leser, wissen, welche Themen und Rubriken Dich besonders anmachen immer mal wieder in meinen Blog reinzuschauen. Dafür kannst Du fünf der elf vorgegebenen Antworten ankreuzen, inklusive einem eigenen Vorschlag, wenn Du möchtest.


Grüsse aus dem Umfragebüro
Domenique

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Der Flagellantismus in Literatur und Bildnerei von Dr.Ernst Schertel

Veröffentlicht unter Kunst, Literatur am 1. Juni 2010 von Domenique von Sternenberg

Bei mir und anscheinend auch bei meinem Subbie ist es so, dass wir auf Reisen noch einen Tick aufmerksamer sind. So ist meinem Sklaven beim Durchstöbern des Toxyd-Shops in Hamburg ein Buch aufgefallen, dass in der Sofa-Ecke ganz unscheinbar als Lesestoff auflag. Wie sich schnell herausstellte waren es sogar zwölf Bände und somit die komplette Reihe des Werkes “Der Flagellantismus in Literatur und Bildnerei” von Dr.Ernst Schertel aus dem Jahre 1957. Auf unsere Anfrage hin, ob diese zu Kaufen seien, gab der freundliche Verkäufer erst einmal ein Nein zur Antwort. Diese Zeitschriften und Bücher auf dem Couchtisch seien alle Second-Hand und sogar Gratis zum Mitnehmen. Als wir dann mit allen zwölf Bänden wieder an der Kasse auftauchten erschrak er und meinte etwas überrascht, so sei dies eigentlich nicht gedacht, da müsse er doch erst bei der Chefin nachfragen.

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MA√ 15 { idiosyncrasy } || sin x = ly – fx²

Veröffentlicht unter BDSM-Lifestyle, Kunst, Video/Movies am 13. April 2010 von Domenique von Sternenberg

Aller guten Dinge sind drei und so kommt hier noch eine letzte grenzüberschreitende Bondage-Trouvaille in Form einer experimentellen Tanzchoreografie.

Die in Berlin lebende Dasniya Sommer hat in ihrer Auseinandersetzung mit Bewegung und Tanz die Shibari-Technik als zusätzliche Ausdruckskraft mit einbezogen. Neben den Paar- oder Gruppenchoreografien mit Bondage, hat sie auch eine “Selfsuspension-Selbstaufhängung” als ausdrucksstarke Performance in ihr Repertoire aufgenommen. Die Choreografie “MA√ 15 { idiosyncrasy } || sin x = ly – fx²” ist hier sehr eindrücklich und schön im Video zu geniessen.

Get the Flash Player to see this video.

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Bondage-Art by Stephan Marienfeld

Veröffentlicht unter BDSM-Lifestyle, Kunst am 12. April 2010 von Domenique von Sternenberg

Weil es jetzt endlich so perfekt rein passt, hier gleich noch ein Beispiel übergreifender Bondage-Symbolik, diesmal aus der Kunst-Szene. Der Bildhauer Stephan Marienfeld hat über die Jahre immer wieder auch Skulpturen mit der Bondage-Thematik geschaffen. Seine Objekte aus Polyester vermitteln das Gefühl von konsequenter Fesselung mit Seilen. Die aufgeblähten Formen, die den Betrachter, besonders in der schwarzen Variante, an Latexhüllen erinnern, drohen zu zerplatzen. Die Seile schneiden tief ein und halten die ballonähnlichen Skulpturen davor zurück, sich frei auszudehnen.

So ähnlich fühlt sich auch ein strikt gefesselter Delinquent, wenn er versucht sich aus den eng gebunden Seilen zu befreien. Der Bewegungsspielraum ist stark begrenzt und lässt kaum Freiheit zu. Damit entsteht auch ein geistiger Raum jenseits der entfesselten Realität. Der “Sub-Space” in den der Fixierte eintaucht, der ihn alles alltägliche vergessen und nur noch gefesseltes Objekt sein lässt. Ein Objekt, das sich freiwillig und voller Vertrauen dem Top/Rigger ausgeliefert hat.

Stephan Marienfeld setzt sich auch in seinen anderen Werken oft mit Raum und Begrenzung auseinander. Ein Objekt wird umhüllt, ist nur noch als Form erkennbar, verliert die, für die  Identifizierung nötigen Merkmale, und wird vom Betrachter nur noch rudimentär als verhüllte Form wahrgenommen.

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Festival of the Art of Japanese Bondage in London

Veröffentlicht unter BDSM-Lifestyle, Events, Kunst, Locations am 15. März 2010 von Domenique von Sternenberg

So langsam kommen wir dem Frühling näher und somit auch der Zeit in der einige grosse, internationale Events der Fetisch- und BDSM-Szene statt finden.

Eines der besonderen Treffen ist das London Festival of the Art of Japanese Bondage, das nun zum zweiten Mal durchgeführt wird und auch dieses Jahr wieder einige der ganz grossen Namen in der Bondage-Szene für Auftritte und Workshops während des Oster-Weekends vom 2.- 5.04.2010 verpflichten konnte.

Neben den bekannten Co-Organisatoren Esinem und Nawashi Murakawa, sind der Shooting Star Hajime Kinoko aus Japan, Marc und Jesss von BeShibari, Mistress Amrita, das Jungtalent aus London Nawa Koneko und der symphatische und kreative Zamil aus Berlin und noch viele mehr dabei.

Aber auch aussergewöhnliche Künstler und Fotografen wie SardaxHajime Sorajama oder Armando, um hier stellvertretend nur drei zu erwähnen, sind am Festival mit ihren Werken in einer Ausstellung vertreten. Das Programm ist voll mit interessanten Workshops über Bondage-Fotografie, Bondage-Perfomance, Bondage mit Bambus oder am Pfosten, Sicherheit, Anfänger-Klassen und noch diverse andere Themenbereiche. Natürlich nicht zu vergessen die fesselnden Parties, Chill-Lounges oder der Salon Kinbaku.

Ich wäre echt gerne dabei, erst recht weil mich Esinem schon letztes Jahr gerne am Festival gesehen hätte. Aber wie es so schön doof heisst: “Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen.”

Und so bin ich halt noch etwas lieber mit meinem Sklave am Wochende davor in Berlin an einer sehr exklusiven SM-Femdom-Hochzeit am Abfeiern und somit wäre es einfach etwas zuviel des Rumfliegens.

Fesselnde Grüsse
Domenique

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Restriktive Schmuckkunst von Rebekah Frank

Veröffentlicht unter Kunst, Neue Toys am 7. Februar 2010 von Domenique von Sternenberg

Fesseln aus Eisen sind eine eigene Sparte im ganzen Bereich der erotischen Bondage- oder Fesselleidenschaft. Das kühle und unnachgiebige Eisen wirkt noch eine Spur konsequenter und unausweichlicher als alle anderen Fesselpraktiken auf den oder die Gefesselte. In Eisen eingeschlossen bedeutet harte Druckstellen, Befreiung nur mit Schlüssel oder grossem Werkzeug. Das Eisen wirkt auch durch das Gewicht, mit der es um den Körper oder auch nur die Glieder liegt, zusätzlich massiv. Eisenfesseln erinnern auch immer an reale Restriktionsmassnahmen aus dem Strafvollzug, Verhaftung oder Einkerkerung. Dabei spielt bei nicht wenigen Anhängern dieser Praktiken, der erotische Fetischismus zu Eisenfesseln und den unzähligen Varianten eine wichtige sexuelle Rolle.

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